Donnerstag, 8. Dezember 2016

Dienstunfall nicht überlebt – Feuerwehr Dresden trauert

17. September 2014 von  

Dresden – Am Sonntag starb Thomas Mende, der langjährige Pressesprecher der Feuerwehr Dresden, an den Folgen eines Autounfalls. Am 4. Juni war Mende mittags mit einem Kollegen zum einem Termin in Chemnitz unterwegs gewesen. Am Brabschützer Berg hatte ein Kleintransporter den Opel Corsa mit den beiden Feuerwehrleuten gerammt. Beide wurden schwer verletzt. Der 54-jährige Thomas Mende erholte sich von den Folgen nicht mehr. Wie es zu dem Unfall gekommen ist, steht bis heute nicht abschließend fest.

Die Dresdner Feuerwehr trauert um Brandrat Thomas Mende. Der 54-jährige Ingenieur war viele Jahre der Sprecher des Amts und Leiter der Rettungsleitstelle. Er starb am Wochenende an den Folgen eines Wegeunfalls. Foto: Feuerwehr Dresden

Die Dresdner Feuerwehr trauert um Brandrat Thomas Mende. Der 54-jährige Ingenieur war viele Jahre der Sprecher des Amts und Leiter der Rettungsleitstelle. Er starb am Wochenende an den Folgen eines Wegeunfalls. Foto: Feuerwehr Dresden

Für viele Dresdener war Thomas Mende das Gesicht der Feuerwehr. Seit dem 1. Oktober 1998 hatte der Diplom-Ingenieur die Funktion des Sachgebietsleiters Öffentlichkeitsarbeit und des Pressesprechers des Amtes Feuerwehr bekleidet.

Nach der Jahrhundertflut 2002 war das heutige Brand- und Katastrophenschutzamt der Landeshauptstadt Dresden neu organisiert worden. Thomas Mende leitete seitdem auch Leitstelle. Diese Tätigkeit übte er bis zu seinem Unfall ununterbrochen aus. Unter seiner Federführung entwickelte sich die Feuerwehr- und Rettungsleitstelle zu der heute in Betrieb befindlichen Integrierten Regionalleitstelle Dresden.

Begonnen hatte der in Weinböhla geborene Mende am 15. Juni 1981 als Feuerwehrmann und Einsatzkraft in der damaligen Feuerwache 2 in Radebeul. Von September 1983 bis Juli 1988 delegierte ihn die Feuerwehr Dresden zum Studium an die Feuerwehrtechnische Ingenieurhochschule der Sowjetunion nach Moskau. Als Diplom-Ingenieur für Brandschutztechnik und Brandsicherheit setzte er anschließend seine Feuerwehrtätigkeit im damaligen Kreis Dresden-Land im Bereich des vorbeugenden Brandschutzes fort.

Nach der Wende war Thomas Mende im Bereich des Brandschutzes, Katastrophenschutzes und Rettungswesens als Sachgebietsleiter und Amtsleiter in den Landkreisen Dresden und später im Landkreis Kamenz tätig. Am 1. Oktober 1998 kehrte er dann zur Feuerwehr Dresden zurück.

Der Amtsleiter des Brand- und Katastrophenschutzamtes Dresden, Leitender Stadtdirektor Andreas Rümpel, zeigte sich gegenüber feuerwehrmagazin.de erschüttert von der Todesnachricht: „Mit Thomas Mende verlieren wir einen absoluten Fachmann, einen großartigen Menschen und Freund, der ganz wesentlich zur Entwicklung und dem heutigen Image der Feuerwehr Dresden beigetragen hat. Viel zu früh verlieren wir auf so tragische Weise einen Kollegen, der Jahrzehnte seines Lebens in den Dienst der Feuerwehr gestellt hat. Wir werden ihn im ehrenden Gedenken behalten.“

Kommentare

91 Kommentare zu “Dienstunfall nicht überlebt – Feuerwehr Dresden trauert”
  1. AK sagt:

    MNein Beildeid gilt seinen Hinterbliebenen und der FW Dresden.

  2. Mbb sagt:

    Mein Beileid seiner Familie, und den Kameraden der Feuerwehr Dresden.

  3. juergen Gast sagt:

    Unser Beileid von der Feuerwahr Fredersdorf Süd

  4. André Höher sagt:

    Mein aufrichtiges Beileid an die Familie Mende. Aber auch an die sicherlich in tiefer Trauer befindlichen Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehr Dresden!!!

    André Höher, THW-Ortsverband Offenburg

  5. Sven sagt:

    Mein aufrichtiges Beileid der Familie und all den Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehr Dresden!

Kommentare

Teilen Sie uns Ihre Meinung mit...
Falls Sie ein Bild von sich beim Beitrag möchten: Gibts hier: Gravatar!