Montag, 16. Januar 2017

Deutsch-polnische Zusammenarbeit der Feuerwehren wird ausgebaut

Potsdam (BB) – Die deutsch-polnische Zusammenarbeit im Brand- und Katastrophenschutz soll weiter ausgebaut werden. Eine entsprechende Absichtserklärung unterzeichneten Feuerwehr-Funktionäre aus beiden Ländern am Samstag. Wichtiger Teil des Vorhabens ist die gemeinsame Fach-, Sprach- und Kommunikationsausbildung von Führungs- und Spezialkräften der Feuerwehren.

Symbolfoto Motorsäge T. Weege

Deutsch-polnische Zusammenarbeit der Feuerwehren wird ausgebaut. Symbolfoto: T. Weege

Weiter ist im Zuge des Projekts die Beschaffung eines modernen, mit deutscher und polnischer Kommunikationstechnik ausgestatteten Einsatzleitcontainers geplant. Darüber hinaus soll spezielle Technik ermöglichen, dass die beiden unterschiedlichen Funknetze zusammengeschaltet werden können.

Ebenso sind die Beschaffung einer Dolmetscheranlage und von Videokonferenztechnik vorgesehen. Zu rund 85 Prozent werden die die dafür notwendigen Mittel aus EU-Förderprogrammen kommen. Mit Hilfe von gemeinsamen Sprachkursen sowie Sprachcamps, Einsatzübungen, Konferenzen und dem Austausch von Lehrkräften wird die Zusammenarbeit weiter intensiviert.

Die brandenburgische Innenstaatssekretärin Katrin Lange betonte im Zuge der Unterzeichnung des Abkommens: „Gefahrenlagen kennen keine Grenzen. Deshalb ist es wichtig, dass polnische und deutsche Einsatzkräfte eng miteinander kooperieren. Damit wird der 2007 eingeschlagene Weg fortgesetzt.“

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Lange verwies auch auf die bisher erfolgreiche Zusammenarbeit, beispielsweise beim Hochwassereinsatz 2013 an der Schwarzen Elster und die Unterstützung durch Brandenburger Einsatzkräfte nach einer Explosion auf dem Markt von Osinów Dolny im Jahr 2012. Dies mache deutlich, dass die Zusammenarbeit nicht nur auf dem Papier bestehe.

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