Donnerstag, 27. Juli 2017

Dämmstoffe: Die unterschätzte Brandgefahr

16. November 2015 von  

Hamburg – Polystyrol, vor allem zur Fassadendämmung genutzt, ist brandgefährlich. Versuche im Auftrag der Bauminister haben gezeigt, dass schon ein einfacher Mülltonnenbrand an einer Hauswand ausreicht, damit eine mit Polystyrol gedämmte Fassade in Flammen aufgeht.

Heute (16. November 2015) berichtet das NDR-Fernsehen um 22 Uhr in der Sendung „45 Minuten“ bereits zum dritten Mal über die Gefahren des Dämmstoffes und zeigt mögliche Alternativen auf.

Inzwischen werden zusätzliche Brandriegel, sie bestehen in der Regel aus Steinwolle, verbaut. Sie sollen die Brandausbreitung bremsen. Diese neuen Brandriegel sorgen definitiv für mehr Sicherheit. Kritik: Sie werden nur für Neubauten gefordert. Altbauten genießen Bestandsschutz. Ein weiteres Problem: Durch die enthaltenen Flammschutzmittel werden bei einem Brand hochgiftige Dioxine frei.

In der Feuerwehr-Magazin-Ausgabe Januar 2016 wird ein ausführlicher Beitrag von Güven Purtul zum Thema zu lesen sein. Darin wird erläutert, bei welchen Einsätzen besonders mit einer Entzündung der Dämmstoffe zu rechnen ist und wie schnell das gehen kann. Wir berichten, worauf sich die Feuerwehr bei solchen Bränden einstellen muss.

Brennendes Gebäude mit Wärmedämmung aus Styropor. Symbolbild: Hegemann

Brennendes Gebäude mit Wärmedämmung aus Styropor. Symbolbild: Hegemann

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