Mittwoch, 16. August 2017

Brandgefahr: Mercedes verbannt Kältemittel

27. September 2012 von  

Sindelfingen (BW) – Untersuchungsergebnisse von Mercedes wecken große Zweifel an dem Kältemittel R1234yf, welches vielfach in Klimaanlagen von neuen Kraftfahrzeugen eingesetzt wird. So schließt der Automobilhersteller dessen Verwendung für seine Produkte in Zukunft aus.

Mercedes hatte das Kältemittel dem Real Life Testverfahren unterzogen. Hierbei trat das „Kältemittel unter Hochdruck in der Nähe von heißen Teilen der Abgasanlage eines Versuchsfahrzeugs dynamisch aus. Das reproduzierbare Ergebnis, das einen sehr schweren Frontalaufprall in Verbindung mit einem Bruch der Kältemittelleitung nachstellt, zeigt, dass das Mittel, das unter vergleichbaren Laborbedingungen schwer zu entflammen ist, sich in einem heißen Motorraum als zündfähig erweisen kann. Vergleichbare Tests mit dem aktuell verwendeten Kältemittel R134a ergaben keine Entflammung.“ (Pressemeldung der Daimler AG)

Diese Erkenntnisse teilte der Automobilhersteller den zuständigen Behörden mit und stellt sie auch den anderen Anwendern zur Verfügung.

Kommentare

4 Kommentare zu “Brandgefahr: Mercedes verbannt Kältemittel”
  1. Marco sagt:

    Ich bin es leid dieses Thema!

    Weis auch eigendlich jeder das Mercedes und noch ein par andere Deutsche Hersteller gemeinsam an einem anderen Kältemittel geforscht hat und Milionen verballert hat aber jetzt das Problem hat das ihre entwicklung sich auf dem Markt nicht durchsetzt weil die anlage viel zu schwer ist und mit extremen Drücken funktioniert.Meiner meinung nach versuchen die Hersteller nur nun doch noch ihre anlage zu vermarkten.

Kommentare

Teilen Sie uns Ihre Meinung mit...
Falls Sie ein Bild von sich beim Beitrag möchten: Gibts hier: Gravatar!

'; } ?>