Montag, 16. Januar 2017

Brandbekämpfung auf See: Reduzierung der Kapazitäten

Cuxhaven (NI) – Das Havariekommando plant eine Reduzierung der Kapazitäten zur Brandbekämpfung auf See. Verschiedene Standorte könnten von Schließungen, andere von einer Reduzierung der bereitgestellten Einsatzkräfte betroffen sein. Ziel der Umstrukturierung sei es, die bisherige Infrastruktur an die gesammelten Einsatz-Erfahrungen anzupassen.

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Nach übereinstimmenden Medienberichten könnten die Standorte Flensburg, Emden, Bremen, Wismar und Stralsund geschlossen werden. Funktionäre der dortigen Feuerwehren befürchten nun, dass durch die Schließung im Ernstfall zu viel Zeit verloren geht, bis die ersten Kräfte bei den Einsatzstellen auf See eintreffen.

Michael Friedrich, Sprecher des Havariekommandos, hält dagegen: „Mit der Umstrukturierung soll die Einsatzfähigkeit erhöht werden. Möglich ist beispielsweise die Beschaffung von Hubschraubern, um schnell ein genaues Bild der Lage zu erhalten.“ Gegenüber feuerwehrmagazin.de teilte er weiter mit, dass künftig kleinere und spezialisiertere Einheiten aufgebaut werden sollen. Diese könnten dann mit den Hubschraubern an den Einsatzort gebracht werden.

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Weiter betonte er, dass gegenwärtig eine ergebnisoffene Diskussion mit allen Beteiligten geführt würde. Konkrete Beschlüsse zur Schließung einzelner Standorte und die Reduktion von Kapazitäten sind bisher nicht gefasst worden.

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