Montag, 26. Juni 2017

5 Ergebnisse des Tragkraftspritzen-Tests

17. Februar 2017 von  

Bremen – Schwer zu tragen, aber einfach zu bedienen – in unserem Tragkraftspritzentest traten fünf Pumpen von vier Herstellern gegeneinander an. Getestet haben die Ausbilder für Maschinisten aus dem Kreis Ammerland (NI). Die Ergebnisse fielen durchweg positiv aus. Neben der Ultra Power 4 von Ziegler hatten wir die Hale PowerFlow 17/10, die Fire 1000 von Magirus sowie von Rosenbauer die Fox S und die erst im September 2016 neu vorgestellte Fox im Test dabei. Rosenbauer durfte mit beiden Pumpen am Test teilnehmen. Zum einen, weil die Fox S die für den Test geforderte PFPN 10-1000 ist, wir aber zum anderen gerne auch die neue Fox der vierten Generation vorstellen wollten.

Mächtig viel Dampf beim Tragkraftspritzen-Test des Feuerwehr-Magazins. Fünf unterschiedliche Modelle testeten die Maschinisten-Ausbilder aus dem Kreis Ammerland.

Mächtig viel Dampf beim Tragkraftspritzen-Test des Feuerwehr-Magazins. Fünf unterschiedliche Modelle testeten die Maschinisten-Ausbilder aus dem Kreis Ammerland.

Getestet haben wir an der Feuerwehrtechnischen Zentrale des Landkreises Ammerland (NI) in Elmendorf (Gemeinde Bad Zwischenahn). Dabei ging es um Bedienbarkeit im Normal- sowie im Notbetrieb, um Ergonomie (Gewicht, Handling, Lärm, Vibrationen), um Sicherheit sowie um Fehlersuche und Wartung.

5 Ergebnisse des TS-Tests
Am Ende des Testtages kristallisierten sich insgesamt fünf allgemein gültige Ergebnisse heraus:

  1. Tragkraftspritzen sind in der Regel immer noch sehr schwer. Daran haben auch bauliche Veränderungen wie zum Beispiel Motoren aus Aluminium nicht wirklich viel ändern können. Hierauf sollten die Firmen bei der Weiterentwicklung ihr Augenmerk richten.
  2. Die Bedienbarkeit steht den in Fahrzeugen eingebauten Pumpen im Hinblick auf einfache und sichere Handhabung sowie Entlastung des Maschinisten durch Automatisierung in nichts nach. Ideal sind Steuerelemente, die sich intuitiv bedienen lassen.
  3. Eine Betankung sollte – in welcher Form auch immer – während des Betriebes möglich sein, ohne die Wasserförderung zu unterbrechen. Je einfacher, desto besser.
  4. Bei allen Pumpen waren die notwendigen Wartungsarbeiten zügig und problemlos durchführbar. Fast alle dazu notwendigen Stellen waren schnell zu erreichen. Dafür sorgten unter anderem rasch demontierbare Verkleidungen.
  5. Bei den meisten Pumpen war die Geräuschentwicklung selbst unter Volllast moderat. Gespräche über Funk oder mit anderen Einsatzkräften war auch in direkter Nähe fast immer möglich (Ausnahme: Hale). Dabei beziehen sich die Aussagen auf das subjektive Empfinden der Einsatzkräfte. Das Ergebnis fiel jedoch einstimmig aus.

Das komplette Ergebnis unseres Tests könnt Ihr hier als eDossier downloaden. (ID 126)

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