Mittwoch, 16. August 2017

20.000 Euro für neuen Kopfschutz

9. Oktober 2012 von  

Jemgum (NI) – Die Köpfe der 130 Mitglieder aus den fünf Ortsfeuerwehren der Gemeinde Jemgum (Kreis Leer) sind fortan im Einsatz besser geschützt. Die Gemeinde investierte 20.000 Euro für die Beschaffung neuer Schutzhelme. Die Neubeschaffung wurde notwendig, da die alten Helme ihre Altersgrenze erreicht, beziehungsweise einige Modelle diese sogar überschritten hatten.

Die Gemeinde Jemgum ist sehr um das Wohl seiner ehrenamtlichen Einsatzkräfte ihrer rund 3.600-Einwohner-Gemeinde bemüht und kommt ihrer gesetzlichen Verpflichtung vorbildlich nach. Nachdem bereits im vergangenen neue Einsatzjacken angeschafft wurden, sind dieses Jahr die Helme ersetzt worden.

Bei einer Großübung am vergangenen Wochenende überreichte Bürgermeister Johann Tempel persönlich die Neuanschaffungen an die Männer und Frauen. Dem Kauf waren mehrere Sitzungen des Feuerschutzausschusses der Gemeinde vorhergegangen. Letztlich entschieden sich die Ratsmitglieder für den neuen Kopfschutz. Gemeinsam mit Vertretern der Ortswehren verschaffte man sich eine Marktübersicht. Die Wahl fiel auf das Modell Heros-smart von Rosenbauer. Die im Helm integrierte Lampe schien dem Auswahlgremium als besonders sinnvoll, gerade bei nächtlichen Einsätzen und im Innenangriff. Außerdem überzeugte der Tragekomfort. Etwa ein Drittel der Helme ist gleich beim Kauf mit einer Lampe ausgestattet worden, die restlichen Helme werden im kommenden Jahr nachgerüstet. (Foto: Dominik Janßen/Feuerwehr)

Kommentare

14 Kommentare zu “20.000 Euro für neuen Kopfschutz”
  1. Eisbär sagt:

    Super sache wir haben auch den heros aber die lampen mussten wir selber beschaffen.
    Vorbildliche aktion da kann sich jede sparfuchsgemeinde mal ein beispiel nehmen

  2. Senfdazu sagt:

    Bei AGT’s vllt. sinnvoll,
    aber für den normalen Löschknecht ohne AGT ?

    Ist halt ein Kosten- / Nutzenfaktor
    So lange ein Plastikhelm, mit Zeitlich deutlich beschränkter Nutzungsdauer,
    fast doppelt so viel kostet wie ein Alu- Helm … .

    Außerdem kommt der Tragekomfort duch das Innenleben des Helms.

    Und nun kommt nicht mit der Elektrischen Leitfähigkeit.
    Da gibt es Lacke für.
    Wenn doch, aus was sind unsere Atemluftflaschen ?

  3. Basti sagt:

    Wirklich vorbildlich!
    In unserer Wehr haben wir auch noch die Teile aus den 70ern.
    Ziemlich unbequem, fallen langsam auseinander, Ersatzteile sind nicht mehr lieferbar, Kopfschmerzen vorprogrammiert, unpraktisch für AGT´s und für den Innenangriff sind sie eh nicht mehr zugelassen.
    Wir werden uns jetzt neue kaufen. Einen Teil kann unser Förderverein tragen, den Rest wir leider selbst.
    Verdammt traurig. Aber was tut man nicht alles, um bei seinem heißgeliebten Feuerwehrdienst sicher zu sein 🙂

  4. Senfdazu sagt:

    @Basti: Ihr müßt euch eure Ausrüstung selber kaufen ??

    Wenn die Helme nicht mehr zugelassen sind müßen sie ersetzt werden,
    vom Träger des Brandschutzes !

Kommentare

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