Dienstag, 17. Januar 2017

115 Höhenmeter unter Atemschutz, so schnell wie möglich

Berlin – Am Samstag fand der 5. Berliner Firefighter Stairrun im Park Inn Hotel statt.  Mehr als 700 Feuerwehrmänner und -frauen gingen in voller Schutzausrüstung und unter schwerem Atemschutz an den Start. Aus 8 Nationen kamen insgesamt 384 Zweierteams zusammen, um die 39. Etage zu erreichen.

Die körperliche Belastung kann bei diesem Event gar nicht hoch genug geschätzt werden und liegt weit über dem, was bei der gewohnten Feuerwehrarbeit verlangt wird. 770 Stufen mussten durch die Starter bezwungen werden. Für einige war das Ziel, überhaupt oben anzukommen. Andere wollten die Zeit des Vorjahressiegers unterbieten. Allerdings war das schnellste Team in genau der gleichen Zeit von 6 Minuten und 1 Sekunde oben.

5. Stairrun

Zielleinfall beim „Stairrun“. Foto: Sebastian Haase

Sieger in der Gruppe „Youngster“ (2er Team zusammen unter 80 Jahren) war das Team TFA Stettin 1, bestehend aus Krysztof Plesner und Sylwester Lydka (6:01.2), gefolgt vom Team TFA Stettin 2 (6:10.7). Dritter in der Gruppe wurden Dariusz Bilski und Józef Hiller vom Team PSP Warschau 2 (6:14.6).

In der Gruppe „Ladies“ (zwei Damen im Team) gewannen Josephine Arp-Hansen und Lone Berg aus Kopenhagen (10:22.3). Im „Mixed“ konnten David Schulz und Isabell Werner vom Team Werkfeuerwehr 1 den Sieg für sich verbuchen (8:38.0). Bei den „Oldies“ (2er Team zusammen Ü80) schafften es  Ireneusz Desecki und Damian Gorewicz vom Team TFA Stettin 4 am schnellsten nach oben (6:47.2). Rico Knoll und Sven Tajmer vom Team Holzdorf 2 gewannen bei den „Oldies XL“ (2er Team zusammen Ü100) mit 9:43.9.

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Veranstaltet wird das Event von der Betriebssportgemeinschaft Berliner Feuerwehr e.V., die auch für ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm sorgte. Zahlreiche Zuschauer ebenso wie die Diamond Cheerleader vom TSV Wittenau begleiteten die Läufer mit Anfeuerungsrufen.

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