Samstag, 3. Dezember 2016

11. September: Über 2.500 Krebs-Patienten

New York City (USA) – Der aufopferungsvolle Einsatz von Rettungskräften sowie die Bergungs- und Aufräumarbeiten nach dem Terroranschlag auf das World Trade Center am 11. September 2001, haben gravierende Spätfolgen. Über 2.500 Menschen, die dabei in Manhattan vor Ort waren, sind nach einem aktuellen Bericht der „New York Post“ inzwischen an Krebs erkrankt. Allein 2013 sind über 1.100 neue Krebserkrankungen bekannt geworden. Die New Yorker Feuerwehr (FDNY) zählt nach eigenen Angaben aktuell 863 Kollegen, deren Krebserkrankungen im Zusammenhang mit „9/11“ stehen sollen.

Bei dem Brand nach den Flugzeugeinschlägen und insbesondere dem Einsturz der Twin Towers waren erhebliche Mengen von Schweb- und Giftstoffen freigesetzt worden, die von den Helfern eingeatmet worden sind. Insbesondere in den Stunden und Tagen nach dem Anschlag hatten die Helfer noch nach Überlebenden und Todesopfern gesucht und waren dabei den Rauch- und Staubwolken unweigerlich ausgesetzt.

Bislang ist eine Gesamt-Entschädigungssumme von über 50 Millionen Dollar an rund 100 Betroffene ausgezahlt worden. Im Oktober endet eine Frist zur Meldung der Erkrankungen. Die Behörden rechnen deshalb in den kommenden Wochen mit zahlreichen weiteren Entschädigungsansprüchen, die teils auch gerichtlich eingeklagt werden. Studien hatten belegt, dass die Einsatzkräfte und Arbeiter, die am Ground Zero vor Ort waren, mit einer vielfach höherem Wahrscheinlichkeit an Krebs erkranken, als andere Menschen. Am wahrscheinlichsten gelten dabei  Prostata- und Schilddrüsenkrebs sowie Leukämie (Blutkrebs).

Trailer: „New York, 11. September“ (Feuerwehr-Magazin-DVD):

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