Donnerstag, 8. Dezember 2016

Nerviges Piepen: Feuerwehr zerstört Rauchmelder mit Axt

25. September 2014 von  

Pinneberg (SH) – Alarm für die FF Pinneberg am Dienstag um 16.53 Uhr. Ein Rauchmelder piept in der Fröbelstraße. Innerhalb weniger Minuten rückten zwei Löschfahrzeuge von den beiden Wachen Innenstadt und Waldenau aus.

Unter der Leitung des stellvertretenden Wehrführers Kai Halle suchten die Feuerwehrleute in dem Mehrfamilienhaus die betroffenen Wohnung. Brandrauch ist nicht zu sehen. Und das Piepen eines Rauchmelders ist auch nicht zu hören. Klarer Fall: Fehlalarm.
Gerade als der Einsatz beendet werden soll, kommt eine ältere Dame im Treppenhaus mit einem Körbchen auf die Einsatzkräfte zu. „Sie hätte da etwas, das sie schon eine Stunde nervt“, heißt es in der Pressemeldung der FF Pinneberg. Sorgfältig in mehrere Handtücher gehüllt und mit Gummibändern verschnürt lag ein Paket in einer Styropor-Box und lärmte vor sich hin.
Es war der gesuchte Rauchwarnmelder. Auch der Sachverstand von 14 Kameradinnen und Kameraden ließ den piependen Korbinhalt nicht verstummen. Am Ende zerstörten die Kräfte auf Wunsch der Besitzerin den Rauchwarnmelder mit der Axt. Endlich herrschte Ruhe. Die Dame kündigte an, sich einen neuen Rauchwarnmelder kaufen zu wollen. Um 17.20 Uhr rückte die Feuerwehr wieder ein.

Kommentare

4 Kommentare zu “Nerviges Piepen: Feuerwehr zerstört Rauchmelder mit Axt”
  1. LALA sagt:

    Bei den 10 Jahres Meldern ist die Batterie meistens feste eingebaut.
    Schon doof so was … wie lange mag der wohl piepen bis die Batterie leer ist?

  2. Stefan M. Faust sagt:

    Hätte es nicht gereicht, ganz einfach die Batterien zu entfernen? Daran hat anscheinend niemand gedacht …

  3. Mbb sagt:

    Tja, Hauptsache aus und Ruhe.

  4. Uli sagt:

    Jetzt ist nur die Frage, wer der Hersteller des abgebildeten Melders ist. Es handelt sich ja wohl offensichtlich nicht um ein Symbolfoto. Da müsste man die Zulassung/Zertifizierung hinterfragen.

    ANMERKUNG DER REDAKTION (01.10.2014):

    Es handelt sich um ein Symbolfoto. Diese Kennzeichnung haben wir nachträglich hinzugefügt. Welcher Rauchmeldertyp bzw. -hersteller betroffen war, ist uns nicht bekannt.

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