Dienstag, 17. Januar 2017

Interschutz-Tipps: Vom RTH zum Gefahrgut-Einsatz

Hannover – Die Interschutz ist groß, das Angebot vielfältig – doch bei manchem Messebesucher die Zeit knapp. Dann geht nichts über eine gute Planung vorab. Welche Stände und Vorführungen könnten sich besonders lohnen?

Auf dem Stand der ADAC Luftrettung GmbH dreht sich alles um „Intensivmedizin an Bord eines Intensivtransporthubschraubers“. Dem Besucher wird die Gelegenheit geboten sich zu einem simulierten Interhospitalflug anzumelden. Auf einem BK 117 Rettungshubschrauber mit Patientensimulationstechnik und realistischer Geräuschkulisse wird die Versorgung des Patienten während des Fluges durchgespielt. Ein qualifiziertes Trainerteam begleitet den Flug und wertet diesen anschließend aus. Inklusive Briefing dauert die Simulation zirka 45 Minuten. Die Anmeldung zum Simulationsflug erfolgt ausschließlich am Stand (J05/01).

Symbolbild. Foto: ADAC Luftrettung

Symbolbild. Foto: ADAC Luftrettung

Auf dem Gemeinschaftsstand (A16/24) der Feuerwehr-Unfallkassen steht das Thema „Sicherer Einsatz an und auf dem Wasser“ im Mittelpunkt. In verschiedenen Themeninseln werden die persönliche Schutzausrüstung vorgestellt, Hinweise zur Eisrettung gegeben und Möglichkeiten im Hochwasserschutz dargestellt. Feuerwehr-Boot stellen einen weiteren Themenschwerpunkt des Standes dar. Hier können Sie sich darüber informieren, welche Botts-Typen es gibt, welche Anforderungen an Bootsführer und Besatzung gestellt werden, wo die Gefahren bei Boots-Einsätzen liegen und auf was bei der Beschaffung geachtet werden muss. Außerdem wird ein Rettungsboot 1 ausgestellt.

Im Jahr ihres 150. Geburtstages ist auch die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) auf der Interschutz vertreten. Auf dem Stand zeigt die DGzRS ihre 150-jährige Geschichte, beispielsweis mit großformatigen Fotos. Auch verschiedene Modelle der Flotte der DGzRS werden auf dem Stand zu sehen sein. Darüber hinaus wird die Arbeit der Seenotretter, die im Jahr zu mehr als 2.000 Einsätzen auf Nord- und Ostsee ausrücken, vorgestellt. Zu finden sind die Seenotretter in Halle 26, Stand D01.

Symbolbild. Foto: Timo Jann

Symbolbild. Foto: Timo Jann

Einen Gefahrgut-Einsatz hautnah erleben, diese Möglichkeit haben sie am Stand (G18/27) der Feuerwehr Werl. Auf 845 Quadratmetern Fläche stellt die Feuerwehr zum Beispiel ihre Übungsanlage aus. An dieser können 40 Leckagen  simuliert werden. Darüber hinaus werden der neue Gerätewagen Gefahrgut, eine Geräte Dekontaminationsstelle, ein ABC-Erkunder, ein Kommandowagen und verschiedene Drohnen ausgestellt. Das Besondere: fast alle Geräte dürfen durch die Besucher auch einmal selbst ausprobiert werden.

Unsere Tipps für die Interschutz 2015

Damit Sie ihren Interschutz-Besuch möglichst gut planen können, stellen wir Ihnen in unserer Rubrik „Interschutz“ eine kleine Auswahl an sehenswerten Ständen der nichtkommerziellen Anbieter vor.

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