Dienstag, 31. Mai 2016

Zu lange gewartet: Christbaum in Brand

18. Januar 2016 von  

München – In einem Reihenhaus im Münchener Stadtteil Obersendling brannte am Freitag ein Christbaum – mehr als 3 Wochen nach Weihnachten. Trotz eines schnellen Löscherfolgs ist das Haus nicht mehr bewohnbar.

Eine Mutter von zwei Kindern im Alter von acht und elf Jahren meldete den Brand gegen 19 Uhr. Alle drei konnten sich noch vor Eintreffen der Feuerwehr ins Freie retten. Kräfte des Rettungsdienstes versorgten sie in einem Rettungswagen.

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Atemschutzgeräteträger im Einsatz. Symbolbild: Timo Jann

Zwei Trupps gingen unter Atemschutz mit einem Rohr zur Brandbekämpfung in die Doppelhaushälfte vor. Bereits kurze Zeit später konnte „Feuer aus“ gemeldet werden. Mit Hilfe von Hochleistungslüftern befreite die Feuerwehr München das Haus vom Brandrauch. Trotzdem ist das Haus durch den Brand- und Rauchschaden vorübergehend nicht mehr bewohnbar.

Warum der bereits abgeschmückte Baum in Brand geriet, ist nicht klar. Die Bewohner des Hauses kamen bei Verwandten und Freunden unter.

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Immer wieder warnen öffentliche Institutionen, beispielsweise der DFV davor, den Weihnachtsbaum zu lange in der Wohnung zu lassen. Die ausgetrockneten Bäume stellen eine große Brandgefahr dar. Kleiner Tipp: In elf Monaten ist wieder Weihnachten und ein neuer Baum riecht auch viel besser.

Kommentare

1 Kommentar zu “Zu lange gewartet: Christbaum in Brand”
  1. Manuel S. sagt:

    Nun, „zu lange gewartet“ trifft das Ganze nicht wirklich als Überschrift. Auch, wenn der DFV vor einem zu langen Verbleib des Baumes in der Wohnung oder dem Haus warnt, ist es in Bayern durchaus noch weit verbreitet und nicht unüblich, die ungeschmückten Bäume bis zum 2. Februar (Mariä Lichtmess – dem traditionellen Ende der christlichen Weihnachtszeit) im Haus bleiben.

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