Samstag, 10. Dezember 2016

Windenergieanlage bei Sturm in Brand

12. Januar 2015 von  

Aurich (NI) – In der Nacht zu Sonntag hat ein Feuer eine Windenergieanlage in einem Windpark in Aurich (Kreis Aurich) weitestgehend zerstört. Die Einsatzkräfte der Feuerwehr mussten jedoch rund zweieinhalb Stunden warten und dem Feuer tatenlos zusehen. Wegen der Bauhöhe war eine Brandbekämpfung zunächst nicht möglich. Mit Schaum konnten aber die brennend abgestürzten Rotorblätter abgelöscht werden. Ob der in der Nacht herrschende Sturm für den Brand verantwortlich ist, ist noch unklar.

Schon auf der Anfahrt zur Einsatzstelle im Auricher Stadtteil Pfalzdorf konnten die Feuerwehrleute das Feuer deutlich sehen. Rotorblätter und Maschinenhaus standen vollständig in Brand. Die Flammen brannten in über 60 Metern Höhe. Zu hoch für die Feuerwehr. Den 30 Kräften der Ortsfeuerwehren aus Wallinghausen und Aurich blieb erst einmal nichts anderes übrig als im gebührenden Sicherheitsabstand abzuwarten.

Brennende Windenergieanlage

In Aurich-Pfalzdorf brennt eine Windenergieanlage. Foto: Feuerwehr Aurich

Nach rund einer Stunde lagen alle drei Rotorblätter brennend am Boden. Zweieinhalb Stunden nach der Alarmierung war das Feuer im Maschinenhaus erloschen, so dass die Einsatzkräfte davon ausgehen konnten, dass keine weiteren Trümmerteile herabstürzen werden. Mit einem Schaumangriff waren die Flügel schnell gelöscht. Ob ein technischer Defekt oder der Sturm in der Nacht das Feuer auslöste, müssen nun Experten klären.

Ähnlicher Artikel zum Thema:

Kommentare

2 Kommentare zu “Windenergieanlage bei Sturm in Brand”
  1. Helge Rüdiger Fahrtmann sagt:

    Frage: Ist das schon die zweite WEA die abgebrannt ist und über die hier mit Datum 12. Januar 2015 berichtet wird? Denn es gibt noch einen Bericht von Herrn Weege, der auch über einen ähnlichen Brand berichtet, der aber vor vier Jahren in der Neujahrsnacht (Alarmzeit: 31. 12. 2010, 23:07 Uhr) stattgefunden hat. Es würde interessieren, ob es noch mehr Probleme mit ENERCON WEAs in gleicher Richtung in der Vergangenheit gegeben hat und ob die Firma etwas unternommen hat, das Problem in den Griff zu bekommen.

  2. Jürgen Falkenberg sagt:

    Riesige Bauwerke – und doch Energiezwerge! Man braucht gut 2000 Stück dieser Monstren, um ein modernes, sauber gefiltertes Kohlekraftwerk zu ersetzen. Und dann ist der Strom nicht bedarfsgerecht, das KKW braucht man trotzdem! Also eigentlich sind sie häßlich, energiewirtschaftlich sinnlos, für Anlieger gesundheitsschädlich – und jetzt auch noch gefährlich!
    Abbrennende Kohlefaserflügel sind stark krebserregend! Je nach Windrad sind das 60 bis 90 Tonnen Kohlefaser. Schön mit dem Wind verteilt.
    Gar nicht mehr witzig wird es, wenn ein solcher Brand im Sommer passiert und alles schön trocken ist. Neuerdings werden unsere Wälder mit diesen Industriemonstern ruiniert.

Kommentare

Teilen Sie uns Ihre Meinung mit...
Falls Sie ein Bild von sich beim Beitrag möchten: Gibts hier: Gravatar!