Samstag, 3. Dezember 2016

Werkstattbrand: Einsatz unter Lebensgefahr

3. Februar 2014 von  

Alveslohe (SH) – Ein Werkstattgebäude ist am Samstagmittag in Alveslohe (Kreis Segeberg) einem Großbrand zum Opfer gefallen. Für fast 100 Einsatzkräfte war es ein teilweise lebensgefährlicher Einsatz. Trupps im Innenangriff stießen auf bereits brennende Gasflaschen und schafften sie ins Freie. Neben den Gasflaschen musste auch ein Gastank von den Feuerwehrleuten gekühlt werden.

Aus einer brennenden Werkstatt brachte die Feuerwehr mehrere Gasflaschen in Sicherheit. Foto: KFV SegebergDie alarmierte Freiwillige Feuerwehr Alveslohe wurde von dem Werkstattbesitzer an der Einsatzstelle empfangen. Aus dem 150 Quadratmeter großen Gebäude drang dichter Rauch und hinter einigen Fensterscheiben waren Flammen zu sehen. Der Besitzer wies auf mehrere Druckbehälter mit Sauerstoff und brennbarem Gas in dem Gebäude hin. Die FF Alveslohe sowie weitere nachalarmierte Wehren begannen zunächst einen Außenangriff durch die Fenster und bauten eine längere Wasserförderstrecke auf. Später gingen sie auch im Innenangriff vor.

Im Gebäude fanden die Atemschutzgeräteträger dann die Gasflaschen. Die Ventile bliesen den Flascheninhalt bereits ab und das ausströmende brennbare Gas hatte sich entzündet. Die Trupps kühlten die Flaschen und trugen sie ins Freie. Dort wurden sie fortlaufend gekühlt, ebenso ein Außenlagertank für Flüssiggas, welcher für ein nahestehendes Wohnhaus die Gasversorgung sicherstellte. Den Einsatzkräften gelang es, eine Explosion aller Gasbehälter zu verhindern. Ein Boot sowie ein Motorradanhänger konnte noch rechtzeitig in Sicherheit gebracht werden.

Dennoch beläuft sich der Schaden auf geschätzte 150.000 Euro. Personen kamen nicht zu Schaden. Die Polizei geht bei der Brandursache von Fahrlässigkeit aus. (Foto: KFV Segeberg)

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