Sonntag, 20. August 2017

Waldbrand unter Atemschutz bekämpft

27. April 2011 von  

Marpingen (SL) – Am Dienstag stieg gegen 11.40 Uhr dichter Rauch aus dem Waldgebiet „Im Krumrech“ bei Marpingen (Kreis St. Wendel) auf. Aus weiter Ferne konnte man bereits den Waldbrand erkennen. Rasend schnell breiteten sich die Flammen aus. Als die Feuerwehrkräfte aus Marpingen und Alsweiler eintrafen, brannte eine große Waldfläche und rund 100 bereits abgeholzte Baumstämme.

Waldbrand bei Marpingen: Die Feuerwehr arbeitet unter Atemschutz. Foto: Klos/FeuerwehrSofort begannen die Feuerwehrkräfte unter Atemschutz die Brandbekämpfung mit vier C-Rohren und einem Wasserwerfer einzuleiten. Trotz 2.000 Liter mitgeführtem Wasser wurde innerhalb weniger Minuten das Löschwasser knapp. Über eine Strecke von mehr als 600 Metern mussten die Feuerwehrkräfte eine kräftezehrende Löschwasserversorgung bis zum nächsten Hydraten aufbauen. Der Saar Forst rückte ebenfalls an. Mit einem Traktor mit Greifarm mussten die Bäume weggerückt werden, damit die Brandbekämpfung unter dem Holz fortgeführt werden konnte. Erst nach fünf Stunden konnte der Einsatz beendet werden. (Foto: Klos/Feuerwehr)

Kommentare

1 Kommentar zu “Waldbrand unter Atemschutz bekämpft”
  1. Markus merl sagt:

    In Deutschland hält sich die größe von Waldbränden Gott sei dank in Grenzen. Anders dagegen im Nachbarland Belgien, wo am Ostermontag ein Unglück seinen Lauf nahm. Es brannten ca 1400 Hektar im Naturschutzgebiet am Hohen Venn. Einsatzkräfte aus Belgien (Provinz Lüttich) Deutschland kämpften Hand in Hand.

    Ein Respekt an all diese Männer und Frauen, denn ein solches inferno im denn griff zu kriegen ist nicht ganz einfach.

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