Millionenschaden bei Gebäudebrand

Delmenhorst (NI) – Fünf Menschen sind am Montag bei einem Großbrand in Delmenhorst durch Rauchgasvergiftungen leicht verletzt worden. Die Feuerwehr musste einige der zwölf Bewohner eines Mehrfamilienhauses per Drehleiter retten. Das Feuer hatte sich rasend schnell von einer Wohnung auf den gesamten Dachstuhl des Gebäudes ausgebreitet.

Eine 69-Jährige hatte gegen 5.20 Uhr Brandrauch in ihrer Wohnung – die später völlig ausbrannte – bemerkt und ihre Nachbarn informiert. Diese wiederum riefen die Feuerwehr. Einige der Hausbewohner brachten sich selbst über das Treppenhaus in Sicherheit, andere flüchteten sich auf Balkone des viergeschossigen Hauses und warteten das Eintreffen der Feuerwehr ab.

Die Brandentdeckerin musste mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung  in ein Delmenhorster Krankenhaus gebracht werden. Nach und nach meldeten sich vier weitere Bewohner mit Beschwerden, auch sie kamen ins Krankenhaus.

Die brandbetroffene Wohnung im zweiten Obergeschoss sowie der Dachstuhl ( Spitzbodenbereich ) brannten völlig aus. Die übrigen sechs Wohnungen, zwei Arztpraxen und drei Geschäftsräume sind zum Teil aufgrund diverser    ‘Durchbrände’  im Deckenbereich sowie infolge Löschwassereinwirkung stark in Mitleidenschaft gezogen, sodass ein erheblicher  Gebäude und – Inventarschaden entstanden ist. Die Polizei geht von einem Sachschaden in Millionenhöhe aus. Die polizeilichen  Ermittlungen haben bestätigt, dass das Feuer in einer Wohnung im zweiten Obergeschoss im Bereich des Wohnzimmers ausgebrochen ist.  Hinweise auf eine vorsätzliche Brandlegung liegen nicht vor. Nach dem derzeitigen Ermittlungsstand kann ein technischer Defekt  als Brandursache nicht  ausgeschlossen werden.

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