Vier Tote, zwei Kinder in Lebensgefahr

Petershagen (NW) – Am Mittwochmorgen um kurz nach 8 Uhr kam es auf einer Bundesstraße bei Petershagen (Kreis Minden) zu einem dramatischen Unfall. Ein VW-Kleinbus geriet in den Gegenverkehr und prallte frontal in einen Sattelzug. Durch den massiven Zusammenstoß wurde der Kleinbus komplett zerstört. Vier der sieben Insassen waren sofort tot, zwei Kleinkinder erlitten lebensgefährliche Verletzungen, eine Frau wurde schwer verletzt.

Tödlicher Unfall bei Petershagen. Foto: nonstopnewsAus bislang ungeklärter Ursache fuhr der Fahrer des Kleinbusses in den Gegenverkehr. Der Lkw-Fahrer konnte mit seinem 40-Tonner nicht mehr ausweichen. Zwei Frauen, zwei Männer und drei Kinder wurden in dem VW eingeklemmt. “Ein Bild des Grauens. Die Kollegen müssen unter schwersten Bedingungen bergen”, erklärte Wilhelm Landree, Stadtbrandmeister der Feuerwehr Petershagen, gegenüber der Presse am Einsatzort.

Zweieinhalb Stunden dauerten die Rettungs- und Bergungsmaßnahmen von Feuerwehr und Rettungsdienst an. Für die beiden Frauen, einen Mann und ein Kleinkind kam jede Hilfe zu spät. Die beiden anderen Kinder und ein junger Mann wurden mit einem Rettungshubschrauber und Rettungswagen mit lebensgefährlichen Verletzungen in umliegende Spezialkliniken gebracht. Der Fahrer des Lkw erlitt einen schweren Schock und wurde ebenfalls vom Rettungsdienst versorgt.

Die sieben Personen befanden sich nach Angabe der Polizei vermutlich auf der Rückreise aus ihrem Urlaub. An der Einsatzstelle nahmen Polizei und Beamte des Landeskriminalamtes die Ermittlungen zur Unfallursache auf.

(Foto: Nonstopnews)

3 Kommentare zu “Vier Tote, zwei Kinder in Lebensgefahr”
  1. Niklas

    Wieviele Tote diese Bundesstraße schon gefordert hat..

  2. Petershäger

    Opfer Nummer 5:
    “Eineinhalb Tage nach dem dramatischen Unfall mit vier Toten auf der Bundesstraße 482 in Petershagen-Wietersheim ist Donnerstagabend ein dreijähriges Zwillingsmädchen, das mit in dem verunglückten VW-Multivan saß, im Krankenhaus Gilead in Bielefeld seinen schweren Verletzungen erlegen.”
    (www.mt-online.de)

  3. Warum wird die B482 nicht komplett verbreitert, etwa wie die L770. Im Bereich zwischen Lahde und Leese ist es besonders gefährlich. Da kann man evtl. auch auf den unatraktiven Radweg oder auf die Bäume und Sträucher verzichten !!!

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