Samstag, 10. Dezember 2016

Verletzten Autofahrer stundenlang gesucht

3. September 2014 von  

Boostedt (SH) – Rund sechs Stunden lang haben Einsatzkräfte in der Nacht zu Mittwoch nach einem Unfall bei Boostedt (Kreis Segeberg) nach einem verunglückten Autofahrer gesucht. Sie fanden ihn schließlich schwer verletzt in seiner Wohnung. Der Mann hatte die Einsatzstelle offenbar unter Schock verlassen.

Feuerwehr. Symbolfoto: Thomas WeegeDer Mann war vermutlich gegen 21.15 Uhr zwischen Boostedt und Latendorf verunglückt. Die Polizei nimmt an, dass möglicherweise überhöhte Geschwindigkeit zu dem Unfall geführt hat. Auf der Strecke ist Rollsplitt ausgebracht, es gilt ein Tempolimit von 40 km/h. Fest steht, dass der Pkw des Mannes von der Fahrbahn abgekommen war. In einem Waldstück hatte sich der Pkw mehrfach überschlagen und war gegen mehrere Bäume geprallt. Die Polizisten gehen außerdem davon aus, dass der 52-Jährige alleine im Fahrzeug unterwegs war.

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Möglicherweise verwirrt und im Schockzustand verließ der Mann die Unfallstelle. Als das Wrack entdeckt wurde, gab es keine Spur von dem Fahrer. Polizei, Feuerwehr und mehrere Rettungshundestaffeln durchsuchten die Gegend. Die Polizei kontrollierte nach eigenen Angaben auch mehrfach die Adresse des Fahrzeughalters.  Schließlich entdeckte einer der Rettungshunde eine Fährte, die letztlich doch zur Adresse des Mannes führte. Gegen 4.30 Uhr fanden daraufhin Polizisten den Mann, der weder unter Alkohol- noch unter Drogeneinfluss stand, in seiner Wohnung. Mit schweren Verletzungen musste er in eine Klinik eingeliefert werden. Nach Einschätzung der Polizei kann sich der Mann erst kurze Zeit in seiner Wohnung aufgehalten haben.

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