Sonntag, 20. August 2017

THW beendet Erdbeben-Einsatz in Japan

Tokio/Bonn – Der Sucheinsatz des Technischen Hilfswerkes (THW) im japanischen Katastrophengebiet ist beendet. „Eine realistische Chance auf Rettung Überlebender, besteht nicht mehr“, sagte THW-Präsident Albrecht Broemme am Dienstag in Bonn. „Die Entscheidung wurde gemeinsam mit den japanischen Behörden und den internationalen Teams vor Ort getroffen.“

SEEBA-Kräfte bei einer Besprechung mit den japanischen Behörden. Foto: THW/PfleidererDas Team bereitet nun den Rückweg aus dem Einsatzgebiet und die Verlegung nach Deutschland vor. In der Einsatzzentrale in Bonn wird der Rückflug organisiert. Das THW-Team an der Deutschen Botschaft setzt seine Arbeit (Koordinierung der Hilfsmaßnahmen und bei der Evakuierung deutscher Staatsbürger) unverändert fort.

Das SEEBA-Team hatte erst am Montag die Suche nach Verschütteten nahe der Stadt Tome, in der Präfektur Miyagi, aufgenommen. Die rund 40 Erdbebenexperten waren mit Suchhunden und schwerem Bergungsgerät im Nordosten Japans im Einsatz. Unterstützt wurden die SEEBA-Kräfte von einem Schweizer Rettungsteam. Die ABC- und Ortungsexperten stellten durch regelmäßige Messungen sicher, dass das Einsatzgebiet radiologisch unbelastet ist. (Foto: THW/Pfleiderer)

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