Samstag, 3. Dezember 2016

Sprung in den Neckar hat Folgen

17. Juni 2014 von  

Heidelberg (BW) – Einen großen Einsatz von Polizei, Feuerwehr, DLRG und DRK löste ein 23 Jahre alter Mann am frühen Dienstagmorgen in Heidelberg aus. Der Mann war nach Angaben der Polizei stark betrunken in den Neckar gesprungen – und vermutete anschließend eine Frau und seine Kumpels auch im Wasser.

DLRG-Taucher. Symbolfoto: Thomas WeegeDrei Passanten vernahmen gegen 3 Uhr auf Höhe der Anlegestelle der „Neckarsonne“ Hilferufe aus dem Wasser. Während einer von ihnen sofort ins Wasser sprang und einen stark betrunkenen, jungen Mann ans Ufer zog verständigten die anderen beiden die Polizei.

Da der 23-Jährige nach seiner Rettung immer wieder den Namen einer Frau rief, die sich angeblich noch im Wasser befinden sollte, suchte die DLRG mit zwei Booten und zwei Tauchern den Bereich um die Fundstelle ab. Den Beamten des Polizeireviers Heidelberg-Mitte gelang es inzwischen, den Namen und die Adresse der „Vermissten“ in Erfahrung zu bringen. Sie konnte wohlbehalten zu Hause angetroffen werden.

Ähnliche Artikel zum Thema:

Als nächstes fiel dem Neckarspringer ein, dass er mit zwei Freunden in der Altstadt gefeiert hatte und diese wohl mit ihm ins Wasser gesprungen seien. Auch diese konnten nach kurzer Zeit ermittelt und unversehrt zu Hause angetroffen werden. Ein anschließend auf dem Polizeirevier durchgeführter Alkoholtest bei dem 23-Jährigen ergab einen Wert von 2,5 Promille. An dem Einsatz, der fast zwei Stunden dauerte, waren sechs Streifenwagen verschiedener Polizeireviere, die DLRG Heidelberg mit 12 Helfern, zwei Taucher, ein Wasserrettungshund, die Berufsfeuerwehr Heidelberg mit 14 Mann, drei Rettungswagen des DRK und ein Notarzt beteiligt. „Auf den feierfreudigen Nachtbader werden jetzt wohl einige Kosten für den von ihm verursachten Einsatz zukommen“, teilte die Polizei mit. (Symbolfoto: Thomas Weege)

Kommentare

1 Kommentar zu “Sprung in den Neckar hat Folgen”
  1. Cobra2210 sagt:

    Das ist mal wieder typisch! Zuerst saufen wie ein blöder und danach noch Einsatzkräfte stundenlang aufhalten. Aber wenn er sich doch den vielen Alkohol leisten kann, soll er doch auch bitte für die entstandenen Kosten aufkommen. Vollumfänglich. Ohne Rabatt!

Kommentare

Teilen Sie uns Ihre Meinung mit...
Falls Sie ein Bild von sich beim Beitrag möchten: Gibts hier: Gravatar!