Samstag, 3. Dezember 2016

Solingen: Swingerclub in Flammen

10. November 2014 von  

Solingen (NW) – Am frühen Sonntagmorgen ist in Solingen ein bundesweit bekannter Swingerclub abgebrannt. Über 100 Einsatzkräfte bekämpften das Feuer im „Beverly“, eine der größten Erotik-Diskotheken Deutschlands. Ermittlungen deuten auf Brandstiftung hin.

Gegen 5.45 Uhr ging die Brandmeldung in der Feuerwehrleitstelle Wuppertal, gemeinsame Leitstelle der Feuerwehren Wuppertal und Solingen, ein. Alarmiert wurden die Feuerwehren Solingen, Remscheid und Wermelskirchen. Beim Eintreffen der ersten Kräfte am Einsatzort, stand das Gebäude bereits in Vollbrand. Es befanden sich keine Personen mehr in der Swinger-Club. Sie hatten sich bereits ins Freie gerettet. Eine Person musste mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht werden.

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Feuerwehreinsatz bei Großbrand im Swingerclub in Solingen. Foto: Ralf Kollmann

Die Feuerwehr baute einen Löschangriff von außen auf und bekämpften die Flammen. Sie konnten noch eine Brandausbreitung auf benachbarte Gebäude und geparkte Fahrzeuge verhindern. Doch für den Swinger-Club gab es keine Rettung mehr. Das Haus brannte bis auf die Grundmauern nieder, Gebäudeteile stürzten ein. Erst gegen Mittag gab der Einsatzleiter die Rückmeldung „Feuer aus“. Einige Kräfte löschten danach noch letzte Brandnester ab.

Aufgrund der starken Rauchentwicklung musste die Polizei die Straßen im Umfeld des Einsatzortes sperren. Anwohner wurden über Lautsprecherdurchsagen gewarnt, Fenster und Türen geschlossen zu halten. Erst ab 11.30 Uhr konnten die Sperrungen und Sicherheitsmaßnahmen wieder aufgehoben werden.

Zur Ermittlung der Brandursache und Schadenshöhe richtete das Polizeipräsidium Wuppertal eine mehrköpfige Ermittlungskommission ein. Es wurde auch in Richtung Brandstiftung ermittelt. Mit Erfolg. Medien berichteten, dass ein Tatverdächtiger festgenommen werden konnte.

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Kommentare

1 Kommentar zu “Solingen: Swingerclub in Flammen”
  1. Mathias Fischer sagt:

    Ne echt heiße Nummer! Es gab sogar einen Dresscode für die Wehrleute: PA und Nomex.

Kommentare

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