Mittwoch, 23. August 2017

Seehund „Egon“ von Feuerwehr eingefangen

27. Dezember 2011 von  

Bassenfleth (NI) – Tierrettungseinsätze gehören zum Alltagsgeschäft vieler Feuerwehren. Hunde gehören oftmals zu den zu Rettenden, Seehunde stellen aber sicherlich eine außergewöhnliche Ausnahme dar. Die Freiwilligen Feuerwehr Hollern-Twielenfleth (Kreis Stade) wurde nun bereits zum zweiten Mal wegen eines gestrandten Seehundes alarmiert.

Am Sonntagnachmittag entdeckten Passanten während ihres Weihnachtsspazierganges einen Seehund am Strand von Bassenfleth. Da sie sich um das Tier sorgten, meldeten sie den Fund der Polizei. Die Beamten, die sich auch immer wieder als Tierfänger beweisen müssen, wussten alleine aber auch keinen Rat und hielten darauf Rücksprache mit der Seehundstation in Norddeich (Kreis Aurich) und riefen darauf die Freiwillige Feuerwehr Hollern-Twielenfleth hinzu. Diese hatte sich bereits im Juli diesen Jahres als „seehundkundig“ erwiesen und einen jungen Seehund eingefangen.

Von Norddeich aus machte sich eine Mitarbeiterin der Seehundstation auf den Weg, um das erschöpfte Tier abzuholen. Bis zu ihrem Eintreffen hatten drei Feuerwehrleute den Seehund eingefangen und ihn auf den Namen „Egon“ getauft.  Der Seehund, welcher sich mit einer Erkennungsmarke als Holländer zu erkennen gab, wird nun in Norddeich wieder aufgepäppelt und bei entsprechendem Gesundheitszustand mit weiteren Artgenossen wieder in der Nordsee ausgewildert.  (Foto: Polizei)

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