Dienstag, 29. Juli 2014

Schweres Busunglück im Saarland: 22 Verletzte

17. Juni 2011 von  

Mandelbachtal (SL) – 22 Menschen sind am Freitag bei einem schweren Busunfall im Saarland teilweise schwer verletzt worden, darunter 21 Kinder im Alter zwischen zwölf und 14 Jahren. Ein Bus war auf einer abschüssigen Straße außer Kontrolle geraten und gegen ein Wohnhaus gekracht.  

Die 21 Schüler der erweiterten Realschule aus Ommersheim waren gegen 12 Uhr mit dem Bus in Heckendahlheim (Mandelbachtal /Saar-Pfalz-Kreis) unterwegs. Aus ungeklärter Ursache geriet der Bus auf die Gegenfahrbahn, streifte dort eine Leitplanke und prallte gegen eine Böschung. Diese katapultierte den Bus in ein derzeit unbewohntes Wohnhaus. Der Bus steckte nach dem Aufprall zwischen zwei Balkonen fest. Der Fahrer wurde bei dem Unfall schwer verletzt, die 21 Kinder kamen mit mittelschweren und leichten Verletzungen in verschiedene Krankenhäuser. Ein Gutachter soll nun die Unfallursache ermitteln. Die Feuerwehr sicherte den Bus ab.

Busunfall in Heckendahlheim (Mandelbachtal): Der Fahrer und 21 Schüler wurden verletzt. Foto: Pictureswelt

Busunfall in Heckendahlheim (Mandelbachtal): Der Fahrer und 21 Schüler wurden verletzt. Foto: Pictureswelt

Kommentare

9 Kommentare zu “Schweres Busunglück im Saarland: 22 Verletzte”
  1. rudy helge sagt:

    Mein Enkel 12 Jahre hat auch in dem Bus gesessen. Er hat einen
    Nasenbeinbruch ,eine Gehirnerschütterung u. Schnittwunden.
    Wieso fährt ein Rentner mit 73 Jahren noch einen Schulbus ?
    Billige Arbeitskräfte ? Wieso sind die Kinder nicht angeschnallt ?
    Unsere Volksvertreter wollen ein Gesetz verabschieden, das in Privatautos
    nicht mehr geraucht werden darf. Aber die Kinder bleiben auf der Strecke.
    Wie sieht es mit der psychologichen Betreuung der Kinder aus ? Wer bezahlt
    meinem Enkel später die Nasenkorektur? Die Eltern der Kinder sollen
    auf Schadenersatz klagen.

  2. Piet sagt:

    Die Frage warum einer mit 73 noch Schulbus fahren darf – berechtigt. wieso die kinder nicht angeschnallt sind? soweit ich weiß gibt es in Linienbussen keine Anschnallpflicht, bzw es sind nichtmal Gurte vorhanden. von dem Rauchverbor in Privatwagen hab ich ehrlich gesagt noch nix gehört, und finde es auch ganz schön lächerlich, obwohl ich selbst nichtraucher bin. Betreuung und versorgung der Kinder sollte ja wohl zu lassen der Versicherung gehen, und schadenersatz klagen? ich weiß nicht, unfälle könn immer passieren, und solange die versicherung für alles aufkommt….

  3. Tobi sagt:

    Warum jemand mit 73 noch einen Bus fährt? Na weil er die ärztliche Untersuchung bestanden hat, die Fahrer von Fahrzeugen über 7,5 t ab 50 Jahren regelmäßig machen müssen. Ich stelle mir die Frage: wenn der Fahrer erst 39 gewesen wäre und einen Infarkt oder ähnliches erlitten hätte, wäre dann auch die Frage aufgekommen, warum er den Bus gefahren hat? Der Fahrer zahlt den Unfall im schlimmsten Fall mit seinem Leben, denn um dieses kämpft er im Moment. Aber da er ja eh für viele “der Böse” ist, spielt das ja für diese Leute auch gar keine Rolle.

    Fragen wir anders: wäre ein 81 jähriger Autofahrer frontal in den Bus gefahren, wie wäre dann reagiert worden? Was ich damit sagen will ist: wir haben ganz andere Gefahren auf deutschen Straßen, als ältere Bus- oder Lkw-Fahrer. Das einfach Leute, die sich etwas dazu verdienen wollen. Und für die Unternehmer sind Aushilfsfahrer auch wichtig, denn oft bekommt man keine Dienste für Vollzeitkräfte zusammen. Aber die Verteilung der Fahrten ist Sache der Auftraggeber, in deren Auftrag die Subunternehmer dann fahren.

    Eine Anschnallpflicht für Linienbusse? Und was ist mit den stehenden Fahrgästen, wie schnallt man die an? Das ist fernab jeder Realität. Im Reise- und Gelegenheitsverkehr besteht eine Gurtpflicht, ohne Gurte erhalten neue Fahrzeuge für solche Fahrten schon gar keine Zulassung mehr.

    Die Versicherung des Busunternehmers wird schon für alles aufkommen, ansonsten muss man halt klagen. Aber statt darüber zu lamentieren, wer irgendwann mal die Nasenkorrektur des Enkels zahlt sollte man sich lieber mal um die eventuellen Verletzungen kümmern, die man nicht sieht und nicht operieren kann: auch Kinder haben eine Psyche und Gefühle.

  4. Kevin sagt:

    Ich kann Tobi nur zustimmen! Was ihr hier schreibt ist Schwachsinn!

  5. Schubi sagt:

    Ich teile auch die Meinung von Kevin seid froh das nichts “schlimmeres” passiert ist das hätte auch anders ausgehen können!! Der Gutachter wird schon klären was passiert ist… Und nachher war der Fahrer doch nicht schuld?! es gibt nämlich auch sowas technisches Versagen… Bevor man jemanden öffentlich an den Pranger stellt, sollte man erstmal den Sachverhalt klären!!! Und das Alter hat nix mit der Tauglichkeit zu tun, wenn er nicht tauglich wär dürfte er es rein rechtlich schon nicht und der Auftraggeber würde ihn bestimmmt dann auch nicht fahren lassen wenn er eine Gefahr gewesen wäre. Und auch 23 Jährige können ein Infarkt kriegen ohne jegliche Vorwarnung!!

  6. Uli sagt:

    Anstatt froh und glücklich zu sein, dass vielleicht “nur” die Nase korrigiert werden muss, steht die Klage auf Schadenersatz im Vordergrund!!! Geld ist geil!

  7. Frank sagt:

    Bei diesem Bur waren schon sehr viele unfälle in der letzten zeit komisch und schaut man seine fahrer an sind die alle schon so alt alles nur geld sache… -.-

  8. Joshua sagt:

    @Frank:
    Hättest du dir mal die ganzen Berichte über die Unfälle richtig durchgelesen, hättest du festgestellt, dass die von dir genannte Bus-Firma an den Unfällen nie schuld war. Ich wohne in der Gemeinde, in der die Busfirma ihren Sitz hat. Ich kenne dort auch viele jüngere Fahrer, was du also schreibst stimmt schonmal absolut nicht. Wie schonmal hier erwähnt wurde, hatte der Fahrer zum Zeitpunkt des Unfalls eine gültige Arbeitsmedizinische Untersuchung -> er durfte einen Bus führen! Mit dem Alter hat das m.M. nach wenig zu tun – es ist wohl allgemein üblich, dass auch Rentner nebenher noch Busse führen.

  9. sven sagt:

    Was ich beim lesen Vieler Beiträge leider vermisse, ist ein gewisser Respekt gegenüber der Meinung anderer!

    Es ist doch verständlich, dass man sih als Angehöriger eines geschädigten Jungen solche Gedanken macht…

    Ich zähle mich auch nicht zu dene,die grundsätzlich Kritik an älteren Fahrern üben und schon gar nicht zu denen, die hier Vermutungen äußern…

    Aber, eins ist auch klar: Es hat einen Personen, die Fahrzeuge der Klassen C/CE führen wollen ab 50 alle 2 Jahre zum Arzt müssen – da sollte dann (gerade hier) die Frage erlaubt sein, ob es angemessen ist, 23 Jahre nach erreich dieser Grenze noch als “Berufskraftfahrer” im Schülerverkehr zu arbeiten.
    Das hat wenig mit dem Einzelfall zu tun und ich denke man sollte “Privatfahrer”, Reise-, Linien- und Schükerverkehr unterscheiden!

Kommentare

Teilen Sie uns Ihre Meinung mit...
Falls Sie ein Bild von sich beim Beitrag möchten: Gibts hier: Gravatar!