Samstag, 10. Dezember 2016

Schwerer Unfall beim Ausparken: Lebensgefahr

3. November 2014 von  

Dorsten (NW) – Schwerer Unfall in Dorsten (Kreis Recklinghausen) am Montagmittag: Offenbar durch ein missglücktes Ausparkmanöver eines 87 Jahre alten Autofahrers ist eine Frau lebensgefährlich verletzt worden. Ersten Angaben zufolge hatte der Mann auf dem Parkplatz eines Discounters seinen Pkw ausparken wollen und dabei mehrere Fahrzeuge gerammt. Dabei geriet die Frau zwischen die Fahrzeuge.

Ein Augenzeuge schilderte den Unfall gegenüber der Presse: „Ich stand an der Kasse und habe draußen mitbekommen wie ein Fahrzeugmotor richtig aufheulte. Dann kamen auch schon mehrere Personen in den Markt gestürmt und haben geschrien wir sollten den Notarzt rufen“, berichtet Christoph Taschke. „Als ich dann raus kam, habe ich geschehen wie die Reifen des Pkws durchgedreht sind und gequalmt haben. Unter dem Wagen lag eine Frau, die eingeklemmt war.“

Beim Eintreffen der der ersten Einsatzkräfte der hauptamtlichen Wache, des Rettungsdienstes und der Löschzüge Hervest I und Altstadt war die Frau noch eingeklemmt. Die Feuerwehr hob einen Pkw mit hydraulischem Rettungsgerät an. Während und nach der technischen Rettung wurde die Patientin rettungsdienst- und notärztlich versorgt.

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Der Rettungshubschrauber „Christoph 8“ aus Lünen sollte die schwer verletzte Frau in eine Klinik fliegen – aus medizinischen Gründen musste der Transport letztlich doch mit einem Rettungswagen stattfinden. Zwei weitere Beteiligte kamen ebenfalls verletzt in das Krankenhaus Dorsten.

Missglückter Ausparkversuch: Schwerer Unfall auf Supermarktparkplatz in Dorsten. Foto: Bludau

Missglückter Ausparkversuch: Schwerer Unfall auf Supermarktparkplatz in Dorsten. Foto: Bludau

Kommentare

4 Kommentare zu “Schwerer Unfall beim Ausparken: Lebensgefahr”
  1. Dennis sagt:

    Traurig dass sowas ständig passiert…
    Untersuchung auf Fahrtauglichkeit ab 70 und das mindestens alle 5 Jahre – nicht nur für die Klassen C CE D und DE

  2. Stefan M. Faust sagt:

    Vielleicht sollte man wirklich mal daran denken, bei Fahrzeugführern ab einem bestimmten Alter in regelmäßigen Abständen Gesundheits-Checks vorzunehmen.

  3. bd112 sagt:

    Das klingt mal wieder nach einem typischen „Rentnerunfall“. Offenbar ist die Reaktionsfähigkeit dieses Verkehrsteilnehmers gleich null.
    Denke mal mit 2 Promille läuft das ähnlich ab, dann ist es eine Straftat.

    Warum geht man im deutschen Straßenverkehr nicht so rigoros gegen Altersschwache Fahrer vor wie gegen Raserei, Alkohol und Drogen?!

  4. Lolfreak21 sagt:

    Ich bin der Meinung, dass alle Autofahrer ab dem 70ten Lebensjahr MINDESTENS alle 1 – 2 Jahre zu einer Fahtauglichkeits Untersuchung müssen.!

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