Schneebruch: Auch Einsatzkräfte gefährdet

Friedrichshafen (BW) – Für eine außergewöhnliche Häufung von Einsätzen sorgte ein Wintereinbruch von Montagabend bis in die frühen Morgenstunden des Dienstags. Die Integrierte Leitstelle des Bodenseekreises im Friedrichshafener Landratsamt koordinierte in der Zeit von 17 Uhr gestern Abend bis gegen 8 Uhr heute Morgen insgesamt rund 100 wetterbedingte Feuerwehreinsätze.

„Durch den nassen und damit sehr schweren Schnee kam es vielerorts zu Schneebruch. Zahlreiche Bäume oder größere Äste hielten der Last des Schnees nicht mehr stand, brachen und blockierten Straßen und Wege“ erläuterte Kreisbrandmeister Henning Nöh am Dienstag. Betroffen waren die Bundesstraßen 31 und 467 im Bereich zwischen Friedrichshafen, Eriskirch, Kressbronn, und Liebenau, zahlreiche Landes- und Kreisstraßen sowie beispielsweise die Bahnstrecke bei Meckenbeuren. „Weitere Schwerpunkte bildeten insbesondere die Bereiche Tettnang, Oberteuringen, Deggenhausertal und Heiligenberg“, so Nöh weiter. Insgesamt waren rund 150 ehrenamtliche Kräfte zahlreicher Feuerwehren des Landkreises im Einsatz, um die Verkehrswege wieder frei zu machen.

In einigen Fällen blieben weniger stark befahrene Straßen bis in die Morgenstunden gesperrt, da während des starken Schneefalls in der Nacht die Gefahr durch weitere umstürzende Bäume für die Einsatzkräfte zu groß geworden war.

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