Samstag, 10. Dezember 2016

Scheunenbrand bedroht Wohnhaus

Brest (NI) – 130 Feuerwehrleuten gelang es in der Nacht zu Sonntag ein Wohnhaus (Kreis Stade) vor einem Großbrand zu beschützen. Eine in dem Haus schlafende Familie hatte von dem Brand zunächst gar nichts mitbekommen. Ihre Scheune brannte vollständig nieder. Mehrere Hühner starben bei dem Feuer. Der Brandschaden wird auf rund 100.000 Euro geschätzt. Die Ursache ist noch unklar.

Autofahrer hatten in der Nacht Feuerschein auf einem ehemals als Bauernhof genutzten Gelände entdeckt und den Notruf abgesetzt. Als die Feuerwehren aus Brest, Bargstedt, Reith, Wohlerst, Farven und Harsefeld eintrafen, stand eine zirka 15 mal 20 Meter große Scheune bereits vollständig in Flammen. Ein angrenzendes Wohnhaus war in akuter Gefahr ebenfalls in Brand zu geraten. In dem Haus schlief noch eine sechsköpfige Familie mit vier Kindern. Sie wurden geweckt und in Sicherheit gebracht.

Großbrand in der Ortschaft Brest. Eine Scheune steht in Flammen. Die Feuerwehr kann ein Wohnhaus schützen. Foto: Polizei

Großbrand in der Ortschaft Brest. Eine Scheune steht in Flammen. Die Feuerwehr kann ein Wohnhaus schützen. Foto: Polizei

Die Einsatzkräfte der Feuerwehr konnten das Wohnhaus erfolgreich verteidigen. Die Scheune dagegen brannte komplett nieder. Für ein paar Hühner und einen in der Scheune abgestellten VW-Bus gab es keine Rettung. Die Familie konnte im Laufe des Tages wieder in ihr Haus zurückkehren. Am Vormittag nahmen Brandermittler ihre Arbeit in der Brandruine auf. Sie wollen im Laufe der Woche die Brandursache herausfinden.

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