Donnerstag, 8. Dezember 2016

Rettungsassistent durch Böller schwer verletzt

14. Juli 2014 von  

Düsseldorf – Fataler Vorfall während des Weltmeisterschafts-Endspiels in Düsselsorf: Ein Rettungsassistent des Malteser Hilfsdienstes (MHD) ist am Sonntagabend durch einen vorsätzlichen Böllerwurf schwer verletzt worden. Er wurde zur stationären Behandlung auf einer HNO-Station im Krankenhaus aufgenommen.

Symbolfoto: Feuerwerk. Foto: KlöpperDeutschland spielte nur noch wenige Minuten um den Weltmeisterschaftstitel, als der Leitstelle ein internistischer Notfall gemeldet wurde. Der Rettungswagen „24-RTW-01“ eilte zum Notfallpatienten. Als die Rettungsdienstmitarbeiter am Einsatzort in Stadtmitte ankamen und die Patientin aufsuchten, geschah es: Ein Passant zündete zwei Böller, einen der Feuerwerkskörper warf der „Feiernde“ auf den Rettungsassistenten. Der Knallkörper explodierte unmittelbar neben dem Ohr des Mannes.

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Dadurch erlitt der Mitarbeiter ein heftiges Knalltrauma. Zur Zeit kann der Verletzte auf dem betroffenen Ohr kaum noch etwas hören und hat einen 98-prozentigen Hörverlust erlitten – er wird für längere Zeit ausfallen. Die Kriminalpolizei ermittelt gegen den Werfer wegen schwerer Körperverletzung. Nach Angaben der Feuerwehr gehöre in Düsseldorf Gewalt gegen Rettungsdienstkräfte nicht zum Alltag. Gemessen an der Gesamtzahl von deutlich über 100.000 Krankentransporte und Notfallfahrten seien diese Fälle im sehr niedrigen Promillebereich. (Symbolfoto: Michael Klöpper)

Kommentare

5 Kommentare zu “Rettungsassistent durch Böller schwer verletzt”
  1. jean sagt:

    Wenn so jemand dingfest gemacht werden kann, sollte der im Schnellverfahren
    verknackt werden und erstmal für ne Weile einfahren. Sowas ist unterste Schublade, wenn da nicht mehr und härter durchgegriffen wird dann rücken wir allen auch nur noch bewaffnet aus, was sicherlich auch nichts hilft wenn man aus nem Hinterhalt bzw ohne Vorwarnung angegriffen wird… Aber das wir Einsatzkräfte uns alles gefallen lassen, bzw sollen kann man nicht erwarten.
    Zumal man nicht wirklich mit raschem eintreffen der POL an diesen Tagen rechnen kann.

  2. Bobo sagt:

    Was ist das für ein Blödsinn… im Promille Bereich!!! Solche Aussagen Herr Verfasser erwecken nur den Anschein ; ist ja nicht so schlimm. Pfui ab in die Ecke und schämen.
    Hier muss Null Toleranz gelten, ob WM, Fasching, Geburtstag oder sonstige fadenscheinige Ausreden. Solche Personen die BOS Mitarbeiter gehören mit der doppelten Härte des Gesetzes bestraft werden. Und von wegen das war mein Kumpel meitgegangen ist mitgefangen!

  3. Bestforyou sagt:

    Kein Schnellverfahren
    Schön U Haft
    Und dann ein Ordentliches Verfahren
    Das er seine gerechte Strafe bekommt
    Zudem sollte er wenn möglich gegen über dem Rettungsdienstmitarbeiter Privat haften im vollen Umfang für dem Ihm beigefügten Schaden

    Ich wünsche dem Rettungsassistent gute Besserung.

    Ich finde das Straftaten gegen nichtpolizeiliche Kräft der Gefahrenabwehr härter bestraft werden sollen. Besonders weil sie als Dritte als Störer in die Situation kommen und den Patienten/Einsatz und das Personal gefährden. Auch andere Handlung wie das Blockieren der Rettungsgasse, Feuerwehr einfahrten/Ausfahrten.
    Sowie allgemein der Bußgeldkatalog sollte verschärft werden und die Grenze zur Straftat im Straßenverkehr deutlicher härter und früher gezogen werden. UND nach möglichkeit von der Staatsanwaltschaft wegen intresse der öffentlichen Sicherheit direkt verfolgt werden.

  4. Bestforyou sagt:

    Besonders selbst verursachter Alkoholkonsum kann/ sollte keine Entschuldigung für Strafmildernde Umstände sein.

  5. Bestforyou sagt:

    Die Einsatzkräfte der Polizei
    Sollen meiner meinung nach nicht in das 112 Gesetz sie sind ja kräfte der
    Exekutive der Polizeilichen Gefahrenabwehr. DIES SOLLTE man auch klar trennen 112 und 110.
    Diese (Polizei ) sind finde ich schon genug geschützt.
    Wenn mann ihnen mehr Recht einräumt leidet auf der anderen seite die Rechtsposition der Bürger. Die finde ich besser geschützt werden sollten gegen Irrtümliche Maßnahmen und überzogene gar willkürliche Handlung der Polizei.

    Auch die opfer entschädigung sollte meiner Meinung nach einen höheren Wert bekommen vgl. Puntive Damage entsprechende Entschädigung entweder vom Verursacher(Versicherung) oder vom Staat
    Sowie eine Angemessende Behandlungs und schadensreguglirung für die Patienten/Opfer.

Kommentare

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