Samstag, 3. Dezember 2016

Patientenrettung: Drehleitereinsatz nach Verkehrsunfall

27. März 2015 von  

Königslutter (NI) – Die Feuerwehren aus Ochsendorf und Königslutter (Kreis Helmstedt) sind am Donnerstagnachmittag zu einem Verkehrsunfall auf der A 2 alarmiert worden. Der schwer verletzte Fahrer eines Lkw musste aus dem Fahrerhaus befreit werden. Die Rettungsarbeiten gestalten sich aufgrund der ungünstigen Lage des Sattelzuges schwierig.

Der 39-jährige Fahrer des Lkw geriet plötzlich auf den Überholstreifen und touchierte einen Pkw. Daraufhin verlor der Fahrer die Kontrolle über den Sattelzug. Dieser kam erst im Seitenstreifen auf dem Dach zum Liegen.

Drehleiter bei der Rettung des Fahrers. Foto: Kreisfeuerwehr Helmstedt

Drehleiter bei der Rettung des Fahrers. Foto: Kreisfeuerwehr Helmstedt

Die Rettung des Fahrers verlief schwierig. Sowohl die ungünstige Lage der Fahrerkabine als auch eine stark ansteigende Böschung am Seitenstreifen stellten die Einsatzkräfte vor besondere Herausforderungen. Um eine möglichst patientenschonende Rettung sicherzustellen, entschied sich die Feuerwehr, den Fahrer mittels Schleifkorbtrage und der Drehleiter aus Königslutter aus der Kabine heraus zu holen. Anschließend brachte ihn der Rettungsdienst in ein Krankenhaus.

Während der Rettungsmaßnahmen stellte die Feuerwehr den Brandschutz sicher und nahm auslaufende Betriebsstoffe auf. Zur Bergung des Lkw musste die A 2 in Richtung Berlin bis in die Nacht hinein gesperrt werden. Der Schaden wird von der Polizei auf zirka 165.000 Euro geschätzt.

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Die Kreisfeuerwehr Helmstedt gab an, dass viele vorbeifahrende Autofahrer ihre Geschwindigkeit verringerten, um mit dem Handy Fotos vom Unfall zu machen. Allerdings sind die Fahrzeuge durch einen Polizeibeamten per Kennzeichen erfasst worden. Die Fahrer erwartet nun eine Anzeige wegen Handy-Benutzung am Steuer.

Kommentare

1 Kommentar zu “Patientenrettung: Drehleitereinsatz nach Verkehrsunfall”
  1. Stefan M. Faust sagt:

    Gut, daß auch bei diesem Einsatz die Gaffer wieder von der Polizei erfasst und angezeigt wurden. Ich kriege jedesmal einen dicken Hals, wenn ich lesen muß, daß diese Idioten Handyfotos oder -videos von der Einsatzstelle machen.

Kommentare

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