Mittwoch, 23. August 2017

Osterfeuer vernichtet Strohlager

26. April 2011 von  

Dortmund (NW) – Es sollte der krönende Abschluss eines gemütlichen Familiennachmittags werden: Das große Osterfeuer der Herz-Jesu-Gemeinde in Dortmund-Groppenbruch am Ostermontag. Seit 39 Jahren ist es eine schöne Tradition, doch diesmal ging es richtig schief. Das Osterfeuer loderte gerade etwa zehn Minuten, als es passierte: Denn plötzlich stand auch das etwa 30 Meter entfernte Strohlager eines Bauernhofes in Flammen. In kürzester Zeit brannten rund 250 Strohballen lichterloh.

Die Gemeindemitglieder riefen die Feuerwehr, die mit einem Großaufgebot anrückte. Der Einsatzort auf dem Bauernhof nahe der Straße Königheide war dabei nicht schwer zu finden, denn eine dicke Rauchsäule zeigte den Rettern schon auf der Anfahrt den Weg. Über lange Schlauchleitungen und im Pendelverkehr mit Tankfahrzeugen musste das Löschwasser geholt werden.  Mit viel Wasser konnten die Feuerwehrleute verhindern, dass die Flammen auf weitere Heuballen übergriff. Später kam auch ein Teleskoplader der Feuerwehr Dortmund zum Einsatz, der die brennenden Ballen auseinander zog. Die Löscharbeiten dauerten bis in die Nacht. (Text: Magda)

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Großbrand: Ein Osterfeuer steckt sorgte für den Vollbrand eines Strohlagers in Dortmund. Foto: Magda

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Kommentare

5 Kommentare zu “Osterfeuer vernichtet Strohlager”
  1. Frigo sagt:

    Wie blöd kann man sein ein Osterfeuer 30m neben einem Strohballenlager anzuzünden und das auch noch ohne die entsprechende Absicherung durch die Ortsfeuerwehr.

  2. festus sagt:

    Frigo, den „Wie blöd kann man sein“ teil unterschreibe ich bis anzuzünden sofort.
    Auf dem kleinen Dienstweg die örtlichen Freiwilligen um Absicherung bitten ist erfahrungsgemäß auch ziemlich streßfrei möglich.
    In Großstädten kann das ein komplexerer Vorgang sein…

  3. Jennifer sagt:

    Aber muss man nicht solche Osterfeuer melden auch mit standort ?

  4. Torben sagt:

    Ich meine das man Osterfeuer (oder allgemein Lagerfeuer) nichtmehr anmelden muss. (weder beim Amt, noch bei der Wehr)
    (Stand letztens bei uns in der Zeitung, aber so genau bin ich mit der Gesetzeslage nicht vertraut)

  5. Sven sagt:

    In NRW sind die sogenannten „Traditionsfeuer“ grundsätzlich nicht meldepflichtig.
    Voraussetzung istallerdings, dass eine Größe von 1×1 Meter nicht überschritten, dass zu gefährden Objekten Abstand gehalten wird und eine Aufsichtsperson vorhanden ist!

    Wegen der Wärme und der damit verbundenen Waldbrandgefahr wurden vor Ostern zusätzlich Warnungen herausgegeben, in denen zu gefährdeten Objekten ein MINDESTABSTAND VON 100 METERN noch mal ausdrückich gefordert war! Dies ist hier und in vielen anderen Fällen nicht beachtet worden.

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