Freitag, 18. August 2017

Mit Apfelsaft Drehleiter-Brand bekämpft

8. März 2011 von  

Herdecke (NW) – Kurioser Einsatz für die Feuerwehr Herdecke (Ennepe-Ruhr-Kreis): Eine Drehleiter, die sich auf einer Probefahrt befand, geriet am Dienstagmittag auf der Bundesstraße 54 in Brand. Die beiden Monteure, die mit dem Fahrzeug unterwegs waren, konnten das Feuer vor Eintreffen der Feuerwehr in Schach halten – mit anderthalb Litern Apfelsaft.

Die Saftpackung steht noch auf der Drehleiter: Mit den 1,5 Litern Fruchtsaft konnte der Brand in Schach gehalten werden. Foto: Christian Arndt/FeuerwehrWie die Feuerwehr Herdecke mitteilte, handelte es sich bei dem betroffenen Drehleiterfahrzeug um eine DLK 23-12 einer Nachbarfeuerwehr. Die beiden Monteure hatten eine Probefahrt unternommen, als unvermittelt Flammen aus dem Motorraum schlugen. Nachdem der Fahrer die Drehleiter auf der Schnellstraße gestoppt hatte, übergab eine Autofahrerin den Männern eine Packung Apfelsaft. Mit den anderthalb Litern Flüssigkeit konnten die Monteure die Flammen tatsächlich etwas eindämmen.

Letztlich löschen musste den Brand allerdings die Feuerwehr Herdecke. Deren Kameraden machten beim Eintreffen an der Einsatzstelle nach eigenen Angaben „große Augen“. Schließlich waren sie von einem normalen „Lkw-Brand“ ausgegangen, der ihnen von der Leitstelle gemeldet worden war. Ein Atemschutztrupp konnte die brennenden Plastikteile neben dem Motorblock schnell ablöschen. Anschließend eskortierte die Feuerwehr die Drehleiter sicherheitshalber bis zur nahen Werkstatt. (Foto: Christian Arndt/Feuerwehr)

Kommentare

5 Kommentare zu “Mit Apfelsaft Drehleiter-Brand bekämpft”
  1. Na das ist wirklich mal was. Muss der Feuerwehr beim Löschen geholfen werden, und das auch noch mit Apfelsaft. Aber okay, gute Story.
    MfG Christoph

  2. Sven sagt:

    Der Text klingt für mich ehr so, dass es sich um Werkstatt aber nicht um Feuerwehrpersonal gehandelt hat – sonst wären sie wahrscheinlich in der Lage gewesen das Feuer mit anderen Mittel zu komtrollieren…

  3. muzz85 sagt:

    wenn mann genau lesen würde würdet man auch lesen das es sich bei den leute nicht um feuerwehrleute gehandelt hat sonstern um monteure.

    Zitat:Die beiden Monteure hatten eine Probefahrt unternommen, als unvermittelt Flammen aus dem Motorraum schlugen.

  4. Arndt sagt:

    Es waren zwei Meachiker und KEINE ausgebildeten Feuerwehrleute. Sie haben auf die Schnelle auch nicht nicht den Pulverlöscher gefunden!

  5. Alokazie sagt:

    Ich denke, es war Glück, dass niemand einen Pulverlöscher verwendet hat. Die beiden Mechaniker haben bestens reagiert, denn sonst wäre der Schaden durch den Pulvereinsatz groß gewesen – zudem haben sie wohl schnell erkannt, dass das kein „Großbrand“ war und der Apfelsaft war vermutlich schnell zur Hand.

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