Montag, 21. August 2017

Überfall: Täter legen Brand bei Feuerwehrmann

6. Dezember 2011 von  

Nettetal (NW) – Zwei junge Männer haben am Montagvormittag einen 44-jährigen freiwilligen Feuerwehrmann in seiner Doppelhaushälfte in Nettetal (Kreis Viersen) überfallen und an mehreren Stellen in dem Haus Feuer gelegt. Bevor sie flüchteten, sperrten sie den Bewohner im Keller des brennenden Hauses ein. Polizisten befreiten das Opfer.

Gegen 10.15 Uhr klingelten zwei Unbekannte an der Tür des Hauses im Stadtteil Lobberich. Der Bewohner öffnete ihnen und wurde sofort zurück in den Hausflur gedrängt. Die Räuber forderten Bargeld und bedrohten es mit einem länglichen Gegenstand. Im Wohnzimmer suchten sie nach Wertsachen. Einer entdeckte auf der Terrasse ein Abflammgerät für die Vernichtung von Unkraut. Hiermit verliehen sie ihrer Forderung Nachdruck. Sie drohten nach Angaben der Kreispolizeibehörde Viersen mit den englischen Worten „No cash – fire!“.

Das Opfer wurde in den Flur geschubst, während einer der Täter mit dem Gasbrenner Feuer legte. Anschließend drängte das Duo den 44-Jährigen ins Obergeschoss und wiederholte seine Drohung. Nachdem der Hausbewohner mehrere hundert Euro Bargeld herausgab, sperrten die Räuber ihn in den Keller und legten an mehreren Stellen Feuer. Danach verschwanden die Täter.

Der 44-Jährige rief die Feuerwehr. Zuerst eintreffende Polizeibeamte konnten den Mann über eine Außentür aus dem Keller befreien. Durch die gelegten Brände entstand in der Doppelhaushälfte ein großer Schaden. Die Wohnräume sind unbewohnbar. Nach Angaben der Polizei wird der Schaden auf 100.000 Euro geschätzt. Die Ermittler fahnden nun nach den Tätern und bitten die Bevölkerung um Mithilfe. (Foto: Jungmann)

Kommentare

4 Kommentare zu “Überfall: Täter legen Brand bei Feuerwehrmann”
  1. Polle sagt:

    Servus,

    dem Kameraden wünsche ich gute Besserung, das er sich schnell von diesem Ereignis erholt.
    Die Täter werden hoffentlich gefasst und wegen schwerem Raub und versuchten Mord vor Gericht gestellt.

    MkG Polle

  2. Max sagt:

    Denen müsste man mal Feuer unterm A**** machen…

    Gute Besserung an den Kameraden, und ich hoffe, dass diese Idioten geschnappt werden, und hart für diese Tat bestraft werden.

  3. stef sagt:

    Den Tod billigend in Kauf genommen. nicht jeder hat a) ein handy dabei (muss er ja wohl gehabt haben) und b) empfang im keller…..

  4. M.W. sagt:

    Zum Glück ist nichts schlimmeres passiert. Gute Besserung dem betroffenen Kameraden.
    Hoffentlich werden die Täter von der Polizei gefasst!

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