Donnerstag, 20. Juli 2017

Lokführer bei Unfall auf Bahnübergang getötet

28. September 2015 von  

Allentsteig (Österreich) – Ein mit einer Holzerntemaschine beladener Lastwagen ist am Freitagnachmittag auf einem Bahnübergang im österreichischen Allentsteig (Bezirk Zwettl) hängen geblieben. Wenig später krachte ein Zug in den Lkw. Der Lokführer wurde in seinen Fahrstand eingeklemmt und starb. Für die aufwändigen Bergungsarbeiten setzten die Feuerwehren drei Seilwinden und einen Feuerwehrkran ein.

Allentsteig-Zugunglück1-28-09-2015

Einsatzkräfte bergen die Leiche des Lokführers. Foto: Feuerwehr Allentsteig

Der Sattelzug überfuhr den Bahnübergang, der wegen der Schienenführung nicht eben verläuft. Auf dieser Schräglage verhakte sich der Auflieger der einen 18 Tonnen schweren Harvester samt Rückewagen geladen hatte. Der Fahrer des Lastwagens stieg aus seiner Zugmaschine aus und wollte sich das Malheur ansehen. Da nahte schon ein Zug der Franz-Josefs-Bahn heran. Die Lok erfasste den Auflieger mit der Erntemaschine.

Die Front der Lok wurde stark deformiert und der 49 Jahre alte Lokführer im Inneren eingeklemmt. Für ihn gab es keine Rettung. Die rund 50 Bahnreisenden überstanden den Unfall unbeschadet. Der zerrissene Auflieger und die Forstmaschine stürzten in einen Graben. Drei Räder des Rückewagens rissen ab und schleuderten in einen Garten.

Insgesamt fünf Feuerwehren, das Rote Kreuz sowie die Polizei rückten zur Unglücksstelle aus. Auch ein Rettungshubschrauber flog den Unglücksort an. Die Feuerwehr befreite zunächst die Leiche und machte sich anschließend an die Bergung der Fahrzeuge und Trümmerteile. Hierbei setzten sie unter anderem drei Seilwinden sowie einen Feuerwehrkran ein.

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