Dienstag, 24. Januar 2017

Kohlenmonoxid-Vergiftung: Familie grillt im Keller

29. September 2015 von  

Düsseldorf – Drei Personen mussten am frühen Montagmorgen mit Verdacht auf eine Kohlenmonoxid-Vergiftung ins Klinikum Düsseldorf gebracht werden. Das ist das Ergebnis einer familiären Grillaktion im Keller eines Wohnhauses. Die alarmierten Rettungsdienstkräfte wurden von einem mitgeführten Kohlenmonoxidwarner am EKG-Gerät rechtzeitig vor dem geruchlosen Gas gewarnt.

Symbolbild Feuerwehrmänner im Einsatz. Foto: Timo Jann

Symbolbild Feuerwehrmänner im Einsatz. Foto: Timo Jann

Die Rettungsfachkräfte forderten umgehend weitere Feuerwehr- und Rettungsdienstkräfte an. Eine Frau lag zu diesem Zeitpunkt bereits bewusstlos in einem der Kellerräume am Boden. Der anwesende Sohn und der Ehemann, die auch den Notruf gewählt hatten, waren glücklicherweise bei der Frau und reagierten instinktiv, als sie den lauten Warnton des Messgerätes des Rettungsdienstes hörten.

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Sie trugen die Frau eigenständig ins Erdgeschoss dem Rettungsdienst entgegen, so dass dieser mit der Versorgung der Bewusstlosen beginnen konnte.  Auch die beiden weitern Familienangehörigen kam mit dem Verdacht auf eine Kohlenmonoxid-Vergiftung in die Uniklinik nach Düsseldorf. Die Feuerwehr untersuchte noch vier weitere Familienanmitglieder, die alle unverletzt blieben. Mit Lüftern sorgten die Einsatzkräfte für die nötige Frischluftzufuhr in den Keller, bis keine Konzentration an Kohlenmonoxid mehr nachweisbar war.

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