Dienstag, 25. Juli 2017

Köln: 2 Leichen mit Schussverletzungen bei Brandeinsatz

Köln (NW) – Am frühen Mittwochmorgen rückte die Feuerwehr Köln zu einem Dachstuhlbrand im Stadtteil Müngersdorf aus. Im brennenden Dachgeschoss fanden die Einsatzkräfte 2 leblose Personen. Die Reanimationsbemühungen des Rettungsdienstes blieben ohne Erfolg. Wie sich später herausstellte, handelte es sich bei den beiden Personen um den 53-jährigen Wohnungsinhaber und seinen 13-jährigen Sohn.

Mit Eintreffen der ersten Einsatzkräfte hatten sich bereits 4 Menschen unverletzt aus dem Haus retten können. Der Brandherd lag im Dachgeschoss einer Maisonette-Wohnung. 2 Angriffstrupps unter Atemschutz gingen sofort zur Menschenrettung in die Brandwohnung vor. Zunächst fanden sie einen leblosen Mann und kurze Zeit später einen nicht ansprechbaren Jugendlichen. Die eingesetzten Trupps brachten beide ins Freie.

Symbolbild Berufsfeuerwehr Köln. Foto: Patzelt

Symbolbild Berufsfeuerwehr Köln. Foto: Patzelt

Die Leitende Notärztin sowie mehrere Rettungsteams versuchten erfolglos die beiden Personen zu reanimieren. Die Polizei teilte nach der später eingeleiteten Obduktion der Leichen mit, dass bei beiden Schussverletzungen die Ursache für den Tod waren.

Unterdessen bekämpften weitere Feuerwehrkräfte mit 4 Rohren den Brand sowohl im Innen- als auch im Außenangriff. Es konnte nicht verhindert werden, dass die Dachgeschosswohnung ausbrannte. Durch das ausgebrachte Löschwasser, sind die darunter liegenden Wohnungen beschädigt worden.

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Rettungsdienst und Feuerwehr waren mit 55 Kräften und 19 Fahrzeugen im Einsatz. Ebenso ist das Team für psychosoziale Unterstützung der Feuerwehr Köln an den Einsatzort gerufen worden. Die Mordkommission hat in Zusammenarbeit mit den Brandursachenermittlern ihre Arbeit aufgenommen.

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