Dienstag, 6. Dezember 2016

Kind bleibt nach Unfall auf Motorhaube liegen

20. November 2014 von  

Remscheid (NW) – In Remscheid hat sich am Dienstagabend ein schwerer Unfall ereignet. Eine Frau trug ihr 2-jähriges Kind auf dem Arm, als sie eine Straße überqueren wollte. Die Mutter wurde von einem Kleinwagen erfasst, in den Gegenverkehr geschleudert und von einem weiteren Wagen angefahren. Ihr Kind blieb auf der Motorhaube des ersten Autos liegen.

Ein 20-Jähriger fuhr nach Angaben der Polizei mit seinem Ford Fiesta abends durch Remscheid. Plötzlich trat die Frau mit ihrem Kind zwischen am Fahrbahnrand geparkten Autos auf die Straße. Der Fahrer erfasste beide mit seinem Pkw, an dessen Windschutzscheibe ein Feuerwehrschild mit dem Logo des Deutschen Feuerwehrverbandes hing.

Das Auto eines Feuerwehrmannes erfasste in Remscheid eine Mutter mit ihrem Kind, welches sie auf dem Arm trug.

Mit diesem Pkw erfasste ein 20-Jähriger in Remscheid eine Mutter mit ihrem Kleinkind, welches sie auf dem Arm trug. Foto: Ralf Kollmann.

Durch die Wucht des Zusammenstoßes verlor die 25-Jährige ihr Kind aus den Armen und schleuderte in den Gegenverkehr, wo sie mit einem VW Golf zusammenprallte. Das Kind blieb auf der Motorhaube des Fords liegen.

Die Mutter wurde mit lebensgefährlichen, das Kind mit schweren Verletzungen vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus transportiert. Sowohl der Ford-Fahrer als auch die 55-jährige VW-Fahrerin und ihre 78-jährige Beifahrerin erlitten einen Schock. Sie konnten nach ambulanter Behandlung aus dem Krankenhaus entlassen werden. (Foto: Ralf Kollmann)

Kommentare

70 Kommentare zu “Kind bleibt nach Unfall auf Motorhaube liegen”
  1. Frank Boldt sagt:

    Wenn ich so manchen Kommentar hier lese wird mir schlecht!
    Ich gehe davon aus, das hier alle, die diese Seite abonniert haben, in irgendeiner Weise für eine Hilfsorganisation tätig sind. Wenn nicht sind es nur Sensationsgierige Idioten!
    Sollte so mancher Kommentar doch von einem Kamerad bzw Kameradin sein, dann lege ich dieser Person nahe, aus derjeweiligen Organisation auszutreten! Denn durch ihre Aussagen stellen Sie klar, das Sie nicht in der Lage sind eine Situationen ordentlich zu beurteilen geschweige denn, diese im richtigen Rahmen nach außen zu vertreten .
    Alles Gute und baldige Genesung an die Unfallbeteiligten!!
    Und allen anderen wünsche ich das Sie nie in so eine Situation kommen, denn sonst zerreist man sich uber euch das Maul!

  2. Florian sagt:

    Leute ob Feuerwehr oder nicht ist scheiß egal, auch Feuerwehrleute sind Menschen und leider passieren auch solche Unfälle, jeder der Auto fährt weiß wie scheiße es ist wenn jemand zwischen geparkten Autos vorkommt dazu muss es noch nicht einmal dunkel sein… an alle gute Besserung…

  3. Sven B. sagt:

    Mein Gott. Lasst doch die Spekulationen ob auf dem weg zum Einsatz, ob zu schnell oder nicht. Es ist und bleibt ein schlimmer Verkehrsunfall. Die Schuldfrage klären die Heinzelmännchen in dunkelblau. So hart es auch klingt, aber die junge Frau kann genauso einen hohen Schuldteil tragen, je nachdem mit welcher Vorsicht oder auch nicht sie die Strasse betreten hat. Das wiederum ist erneut Spekulation. Die besten genesungswünsche von mir der jungen Mutter und ihrem Kind.

  4. Wegling Hans-Peter sagt:

    Wer sich als Richter aufspielt, sollte sich erst mal an die eigene Nase fassen !!! Wenn die Feuerwehr nicht schnell genug ist dann kommen die nächsten Richter des wahren Lebens. Der Fahrer hat schon genug mitgemacht, ich hoffe nur für alle Beteiligten eine Gute Besserung und Genesung.

  5. Jojo sagt:

    Dieses Schild berechtigt keine Höhere Geschwindigkeit. Auch dann nicht wenn man es Umdreht, auf dem dann „Feuerwehr im Einsatz“ steht.
    Allen neun mal Klugen möchtegern Leuten hier, egal ob oder ob nicht in der Feuerwehr: Ich wünsche Euch das ihr niemals einen Unfall habt und wenn doch dann solltet ihr Eure Kommentare hier mal überdenken….
    Feuerwehr heißt nicht das man frei von Fehlern ist und hier steht eindeutig nicht geschrieben wer „Schuld“ hatte….
    Allen beteiligten wünsche ich alles Gute.

    @Markus Neuhof: Genau, DU BIST DER HELD!!!!!

  6. C.S sagt:

    Liebe Leute,
    als ich manche Kommentare gelesen habe wurde mir wirklich schlecht.

    Wer sagt, dass dieser Kamerad auf Einsatzfahrt war? Niemand. Es war nämlich auch nicht so. Definitiv nicht.

    Schonmal dran gedacht, dass es dem (sehr jungen!) Kameraden sehr sehr schlecht geht? Anstatt Ihm die (rein spekulativ begründete!) Schuld zu zuschieben, sollten sich einige mal Fragen, was Kameradschaft heißt. Nicht alle jungen Feuerwehrmänner sind „Heizdüsen“.

    Die Umstände des Unfalls sind sehr tragisch, keine Frage; aber ganz ehrlich – wäre das jemand anderem passiert würde es heißen: „ja an die Geschweindigkeitsbegrenzung hält sich ja eh keine. 65 km/h sind doch normal! Selber Schuld, wenn die Frau auf die Straße rennt…“ (An alle rhetorischen Tiefflieger: IRONIE!)

    Gerade an die „Kollegen“, die hier leichtfertig Kommentare ablassen wie: „… also besser nicht mit 80 km/h zum Einsatz“ sollten mal kurz darüber nachdenken, was sie da eigentlich sagen.

    Denkt mal drüber nach.

  7. Oliver Blauth sagt:

    Ich frage mich echt was ihr (die meisten Leute hier) da denkt? Man muss nicht schnell fahren um jemand zu erfassen.
    Als Fußgänger hat man auch nicht pflicht aufzupassen, es war einfach ein Unfall. Sowas kann jedem passieren, sogar die helden die hier den Mensch verurteilen wo hier gefahren ist..

  8. Mr X sagt:

    Einer für alle, alle für einen, Gott zur Ehr dem nächsten zur Wehr! Kommt mal alle wieder runter is ja kaum auszuhalten

Kommentare

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