Sonntag, 26. März 2017

Katastrophenalarm nach Brand in Sägewerk: 700 Kräfte im Einsatz

Schwarzenbach am Wald (BY) – Ein Großfeuer in einem Sägewerk in der Nähe von Schwarzenbach am Wald (Kreis Hof) richtete in der Nacht auf Sonntag einen Schaden im zweistelligen Millionenbereich an. 700 Kräfte verschiedener Hilfsorganisationen, darunter 500 Feuerwehrleute, waren im Einsatz. Zeitweise unterstützen vier Hubschrauber die Löscharbeiten.

Ein Grossfeuer in einem Saegewerk in Rauschenhammermuehle (Lkr. Hof) forderte ein Großaufgebot an Einsatzkräften. Foto: NEWS5 / Fricke

Ein Großfeuer in einem Sägewerk im Kreis Hof forderte ein Großaufgebot an Einsatzkräften. Foto: NEWS5 / Fricke

Der Brand wurde gegen 23 Uhr von einen Autofahrer und gleichzeitig über die Brandmeldezentrale des Sägewerkes an die Integrierte Leitstelle gemeldet. Aufgrund des enormen Schadensausmaßes rief das Landratsamt Hof am frühen Sonntagmorgen den Katastrophenalarm aus, teilte die Polizei mit.

Seit Sonnenaufgang unterstützten vier Polizeihubschrauber der Bayerischen Polizei und der Bundespolizei die angerückten Feuerwehren aus dem Landkreis Hof und den benachbarten Landkreisen. Drei der Helikopter waren mit Löschwasserbehältern ausgerüstet, um erneut auflodernde Flammen aus der Luft zu bekämpfen. Eine Hubschrauberbesatzung suchte mit einer Wärmebildkamera nach weiteren Glutnestern.

Ein Grossbrand in einem Saegewerk bei Rauschenhammermuehle haelt seit Sonntagnacht (23.08.2015) ueber 700 Einsatzkraefte in Atem. Sieben Hallen des aneinander gereihten Saegewerks  wurden ein Raub der Flammen. Der Grosseinsatz dauert zur Stunde noch an, da durch den massiven Funkenflug auch das angrenzende Waldgebiet in Brand geraten ist. Die Staatstrasse bleibt fuer weitere drei Tage gesperrt. Auch zwei Loeschhubschrauber kamen zum Einsatz. Der Schaden furch den Brand geht nach erster Erkenntnis in den zweistelligen Millionenbereich. Foto: NEWS5 / Fricke

Ein Großfeuer in einem Sägewerk im Kreis Hof forderte ein Großaufgebot an Einsatzkräften. Foto: NEWS5 / Fricke

Durch das schnelle Eingreifen der Feuerwehr konnte verhindert werden, dass die Flammen auf benachbarte Wohnhäuser übergriffen. Der enorme Funkenflug setzte einen Wald in der Nähe des Sägewerks in Brand. Ein größerer Waldbrand konnte auch hier durch das rasche Eingreifen der Feuerwehr verhindert werden. Ebenso konnten die Einsatzkräfte ein Übergreifen der Flammen auf eine abgesetzte Werkstatt sowie auf ein Verwaltungsgebäude und ein weiteres Holzlager verhindern.

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Allerdings ist der Komplex an aneinandergereihten Lager- und Werkshallen auf dem Areal des Firmengeländes durch das Feuer komplett vernichtet und bis auf die Grundmauern niedergebrannt. Die Brandstelle erstreckte sich auf eine Länge von mehreren hundert Metern. Der Eigentümer des Sägewerks erlitt einen Schock und musste ärztlich behandelt werden. Nach ersten Schätzungen beläuft sich der entstandene Sachschaden auf zirka 25 Millionen Euro.

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