Mittwoch, 23. August 2017

Hund warnt Hausbewohner vor Feuer

17. September 2012 von  

Oldenburg (NI) – Die Feuerwehr Oldenburg (Oldenburg) hat am Samstag die Leben zweier Menschen und eines Hundes gerettet. Um kurz nach Mitternacht brach im Dach eines Wohn- und Geschäftshauses im Stadtteil Nadorst ein Feuer aus. Die Flammen griffen schnell um sich und entwickelten sich zum Großbrand. Über tragbare Leitern wurden die Eingeschlossenen gerettet.

Passanten wurden in der Nacht zu Samstag Augenzeugen des Brandausbruchs. Sie berichten von einer Verpuffung im Dachstuhl. Durch die Druckwelle fielen Teile des Daches auf die Straße. Einige der Hausbewohner konnten sich selber in Sicherheit bringen. Ein Mann und eine Frau sowie deren Hund waren dagegen in einer Dachgeschosswohnung von Rauch und Flammen eingeschlossen.

Ein Wohn- und Geschäftshaus steht in Oldenburg in Flammen. Die Feuerwehr löscht von einer Drehleiter aus die Flammen. (Foto: Polizei)

Die beiden Erwachsenen schliefen als das Feuer ausbrach. Ihr Hund war sehr unruhig und machte so auf die lebensgefährliche Situation aufmerksam. Als sie dann noch einen Knall hörten, standen die Bewohner auf. Die Wohnung war da schon verqualmt. Bis zum Eintreffen der Feuerwehr warteten sie an einem Fenster auf ihre Rettung. Als die Einsatzkräfte eintrafen, brachten sie tragbare Leitern in Stellung und brachten die Bewohner sowie den Vierbeiner in Sicherheit. Der 34-Jährige erlitt schwere Brandverletzungen an Armen und Beinen. Nach einer Erstbehandlung in einem Oldenburger Krankenhaus, flog ein Hubschrauber den Brandverletzten in eine Hamburger Spezialklinik. Die 46-Jährige kam mit dem Schrecken davon.

Den rund 50 Einsatzkräften der Berufsfeuerwehr und den Freiwilligen Feuerwehren Stadtmitte, Ofenerdiek und Osternburg gelang es zügig das Feuer unter Kontrolle zu bringen. Dabei gestalteten sie die Löscharbeiten nicht ganz ungefährlich, da in dem Gebäude auch Gasflaschen lagerten. Das an einer Hauptverkehrsstraße stehende Gebäude wurde durch das Großfeuer schwer beschädigt und ist nun einsturzgefährdet. Die Polizei schätzt den entstandenen Schaden auf zirka 300.000 Euro. Ein Sachverständiger soll nun die Brandursache ermitteln.

Bei Tageslicht half die  Feuerwehr den obdachlos gewordenen Mietern ein paar Gegenstände aus den Wohnungen zu bergen. Über eine Drehleiter stiegen sie durch Fenster in die höher gelegenen Etagen.

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