Dienstag, 28. März 2017

Hund in Fass ertränkt, Frauenleiche in Müllsack

Geesthacht (SH) – Gleich zu zwei Einsätzen mit Gruselfaktor mussten die Feuerwehr Geesthacht (Kreis Herzogtum Lauenburg) am Montagabend ausrücken. Zunächst bargen sie im Hafen der Elbestadt ein Kunststofffass, in dem sie einen toten Hund entdeckten. Anschließend mussten sie einen Fundort von Leichenteilen für die Polizei ausleuchten. In einem blauen Müllsack steckten Körperteile einer Frau, teilte die Polizei am Dienstag mit.

Ein Motorbootbesitzer hatte die Polizei zunächst über ein stinkendes Fass, das im Hafen trieb, unterrichtet. Die Beamten baten die Feuerwehr um Hilfe. Von einem Bootssteg aus wurde das Fass geborgen. Der Deckel war fest verschraubt, das Fass mit Löchern versehen. Wahrscheinlich, damit es im Wasser nicht auftreibt. Doch der Plan scheiterte, das Fass trieb im Wasser und wurde entdeckt. In dem Fass: ein toter Hund.

Toter Hund aus einem in der Elbe treibenden Fass geborgen. Foto: Timo Jann

Toter Hund aus einem in der Elbe treibenden Fass geborgen. Foto: Timo Jann

„Was sind das bloß für Menschen, die so etwas tun“, ärgerte sich der Bootsbesitzer. Die Polizei leitete zunächst keine weiteren Ermittlungen ein. Der Hundebesitzer hätte wegen der illegalen Entsorgung seines Tieres ohnehin nur ein Ordnungswidrigkeitsverfahren zu erwarten, hieß es.

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Bei einem weiteren Fund am Elbufer ermittelt die Mordkommission mit Hochdruck: Ein Spaziergänger war auf einen Müllsack aufmerksam geworden. Als er nachsah, entdeckte er menschliche Körperteile und rief die Polizei. Die sperrte den Fundort weiträumig ab und sicherte stundenlang Spuren. Nachts wurde der Fundort durch die Feuerwehr Geesthacht, die mit einem Einsatzleitwagen (ELW) 1 und zwei Hilfeleistungs-Löschgruppenfahrzeugen (HLF) 20 im Einsatz war, ausgeleuchtet. Die Hintergründe sowie die Identität der Toten waren zunächst unklar.

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