Samstag, 10. Dezember 2016

Hoher Sachschaden nach Erdbeben in Hessen

19. Mai 2014 von  

Darmstadt (HE) – In Hessen hat am Samstag die Erde gebebt. Im südlichen Bereich des Landes war ein deutliches Dröhnen zu hören sowie Erschütterungen zu spüren. Viele Menschen gerieten in Sorge und wählten den Notruf. In einem Ortsteil von Mühltal kamen bei der Sicherung zahlreicher Gebäudeschäden mehrere Feuerwehren und das THW zum Einsatz. Das Beben richtete großen Sachschaden an.

Feuerwehr. Symbolfoto: Thomas WeegeKurz nach dem Beben am Samstagabend registrierte die Polizei Darmstadt rund 100 eingehende Notrufe besorgter Bürger aus Darmstadt, Bergstraße, Groß-Gerau und Odenwald. Die Beamten selbst hatten die Erdbewegungen auch wahrgenommen. Die genaue Stärke schwankt zwischen 3,6 und 4,4 auf den Richterskalen verschiedener Institute. Das Epizentrum lag in Darmstadt. Bereits am 30. März diesen Jahres kam die Erde in der Region schon einmal in Bewegung. Damals stellte man eine Stärke von 3,2 fest.

Unter den vielen Notrufen am vergangenen Samstag waren aber nicht nur Anfragen verunsicherter Bürger, sondern auch tatsächliche Hilfsanforderungen. Im Ortsteil Nieder-Beerbach von Mühltal (Kreis Darmstadt-Dieburg) musste die Ortsdurchfahrt voll gesperrt werden, da Feuerwehr und Technisches Hilfswerk (THW) dort stundenlang im Einsatz waren und mehrere beschädigte Gebäude sichern musste. Zahlreiche Schornsteine, Dächer und Mauern waren beschädigt worden. Die genaue Schadenssumme steht noch nicht fest. Medienberichten nach wurden aber rund 70 Gebäude beschädigt. Die Arbeiten forderte diverse Feuerwehren aus der Umgebung. Die Sicherungsmaßnahmen wurden in dem Ort am Sonntag von den Einsatzkräften fortgeführt. Auch die Darmstädter Feuerwehr mussten am Sonnatg aktiv werden und einen Schornstein abtragen. (Symbolfoto: Thomas Weege)

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