Dienstag, 6. Dezember 2016

Haus in Vollbrand: Nachbargebäude in Gefahr

Bonn (NW) – Großbrand in Bonn: ein leerstehendes Einfamilienhaus ist in der Nacht zu Donnerstag in Bonn-Tannenbusch völlig ausgebrannt. Zwei Feuerwehrleute erlitten bei den Löscharbeiten leichte Verletzungen. Die Polizei schließt Brandstiftung als Ursache für das Feuer nicht aus.

Die ersten Meldungen über das Feuer gingen kurz vor 23 Uhr ein. Das betroffene Gebäude stand auf einem verlassenen und verwilderten Grundstück. Beim Eintreffen der Feuerwehr brannte das Wohnhaus bereits in voller Ausdehnung. Das Feuer drohte auf einen benachbarten Schützenhof und weitere Wohnhäuser überzugreifen. Durch die Einsatzleitung erfolgte eine sofortige Alarmstufenerhöhung auf „Brand 4“. Kräfte der Feuerwachen 1 und 2 sowie die Einheiten aus Dransdorf, Buschdorf, Rheindorf, Endenich, Röttgen und Lannesdorf sowie des Rettungsdienstes rückten aus. Insgesamt war die Feuerwehr mit 76 Kräften und 23 Fahrzeugen vor Ort.

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Die ersten Kräfte konzentrierten sich per Riegelstellung auf den Schutz der Nachbargebäude. Insgesamt nahmen die Einsatzkräfte zwei C-Rohre, zwei Schaumrohre sowie zwei Wenderohre über Drehleitern vor. Eine umfangreiche Bitumeneindeckung auf dem Dach erschwerte die Löscharbeiten. Beim Abrücken der Einsatzkräfte blieb eine Brandwache vor Ort – immer wieder flammten Glutnester im Gebäude auf. Die Höhe des Schadens kann die Polizei noch nicht beziffern.

Großbrand in Bonn: ein leerstehendes Einfamilienhaus steht in Vollbrand. Foto: Feuerwehr

Großbrand in Bonn: ein leerstehendes Einfamilienhaus steht in Vollbrand. Foto: Feuerwehr

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