Freitag, 26. August 2016

Großaufgebot an Feuerwehrleuten kämpft gegen Lagerhallenbrand

11. Februar 2016 von  

Straßham (BY) – 165 Einsatzkräfte der Feuerwehren aus zwei Landkreisen bekämpften am Donnerstag einen Lagerhallen-Großbrand in Straßhham (Kreis Erding). Es entstand ein Schaden von zirka 500.000 Euro. Drei Personen wurden durch Rauchgase verletzt.

Die Halle gehörte zu einer Sandstrahlfirma. Gegen 16 Uhr entdeckte der Inhaber der Firma das Feuer. Der 37-Jährige versuchte, den Brand selbst zu löschen. Vergeblich. So verständigte er über den Notruf die Feuerwehr.

Feuerwehr_Einsatz_Lagerhalle_Brand

Über 160 Feuerwehr-Kräfte waren im Einsatz, um den Großbrand zu bekämpfen. Foto: fib/Eß

Die ersten Kräfte gaben in ihrer Lagemeldung an die zuständige Leitstelle an, dass sich das Feuer sehr schnell ausbreitete. Die Leitstelle löste daraufhin Großalarm aus. Am Ende gelang es insgesamt 165 Feuerwehrkräften aus 13 freiwilligen Feuerwehren, den Brand unter Kontrolle zu bringen.

Mittels einer Riegelstellung konnte das Übergreifen der Flammen auf ein benachbartes Wohnhaus verhindert werden. Neben dem Großaufgebot der Feuerwehr waren der Rettungsdienst mit 15 Fahrzeugen und Kräfte des THW in den Einsatz eingebunden.

Ähnliche Artikel zum Thema:

Allerdings konnte die Lagerhalle nicht gehalten werden. Bis in den Abend hinein brannte diese, kontrolliert durch die Feuerwehr, ab. In der Halle waren nach Informationen der Polizei drei Ultraleichtflugzeuge und ein Pkw abgestellt gewesen. Darüber hinaus lagerten dort 6.000 Liter Diesel.

Feuerwehr_Einsatz_Lagerhalle_Brand_II

Über 160 Feuerwehr-Kräfte waren im Einsatz, um den Großbrand zu bekämpfen. Foto: fib/Eß

Durch die starke Rauchentwicklung zogen sich eine in einem angrenzenden Wohnhaus lebende 71-jährige Frau und ihr 2-jähriges Enkelkind eine leichte Rauchgasvergiftung zu. Sie wurden zusammen mit dem Betreiber der Sandstrahlfirma vorsorglich in eine Klinik eingeliefert.

Kommentare

1 Kommentar zu “Großaufgebot an Feuerwehrleuten kämpft gegen Lagerhallenbrand”
  1. Leptien sagt:

    Und weil 13 Freiwillige Feuerwehren so einen Grossbrand unter Kontrolle bekommen ,darf niemals an deren Arbeit und Ausrüstung gespart werden.
    Das gleiche gilt natürlich für alle Bereiche der Gefahrenabwehr,ob nun BF,KatS,POL. und alle anderen.
    Unglücke kennen keine Uhrzeiten und müssen jederzeit ad hoc bekämpft und abgearbeitet werden.
    Haupt und Ehrenamtlich gemeinsam!

Kommentare

Teilen Sie uns Ihre Meinung mit...
Falls Sie ein Bild von sich beim Beitrag möchten: Gibts hier: Gravatar!