Freitag, 18. August 2017

Großeinsatz nach Kollision mit Reisebus

Schwangau (BY) – Auf der Bundesstraße B 17 bei Schwangau (Kreis Ostallgäu) kam es am Donnerstagmittag zu einem schweren Verkehrsunfall zwischen einem Pkw und einem Reisebus. Schwer und lebensgefährlich verletzte Personen mussten mit Rettungshubschraubern in Krankenhäuser geflogen werden.

Nach ersten Angaben der Polizei sei ein Pkw in der sogenannten Bannwaldseekurve bei einem Überholvorgang auf der mit Schneematsch bedeckten Fahrbahn ins Schleudern gekommen. Der Peugeout geriet auf die linke Straßenseite. Der Fahrer eines entgegenkommenden Reisebusses startete noch ein Ausweichmanöver, konnten einen Zusammenprall mit dem Pkw jedoch nicht mehr verhindern.

Nach einem Zusammenprall mit einem Reisebus sind zwei Insassen in einem Peugeout eingeklemmt. Hier sind die Rettungsmaßnahmen in vollem Gange. Foto: new-facts.eu

Zwei der vier Insassen des Peugeout wurden durch die Wucht des Aufpralls in dem Pkw eingeklemmt. Ein Großaufgebot von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei kam zum Einsatz – darunter auch insgesamt fünf Rettungshubschrauber. Nach den erfolgreichen Rettungsmaßnahmen flogen die Hubschrauber die Verletzten in umliegende Krankenhäuser.

Drei Pkw-Insassen erlitten schwere Verletzungen, eine Person schwebt in Lebensgefahr. „Von den 45 Fahrgästen wurden 20 Personen leicht verletzt. Die übrigen Businsassen wurden mit einem Ersatzbus von der Unfallstelle abtransportiert und sollen von einem Kriseninterventionsteam betreut werden“, berichtet die Polizei in ihrer Pressemitteilung.

Ermittlungen zum genauen Unfallhergang hat die Verkehrspolizeiinspektion Kempten aufgenommen.

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