Samstag, 28. Mai 2016

Gefährliche Osterfeuer sorgen für Einsätze

29. März 2016 von  

Hamburg/Pinneberg (HH/SH) – In Hamburg gab es wegen mehrerer Osterfeuer reichlich Probleme. Einige der Brauchtumsfeuer konnten wegen starken Windes gar nicht erst angezündet werden. In Blankenese musste ein großes Osterfeuer sogar von der Feuerwehr gelöscht werden, da Gefahr für in der Nähe stehende Häuser bestand. In Schleswig-Holstein musste wegen dem Brauchtum auf einer Bahnstrecke der Verkehr eingestellt werden.

Am Hamburger Elbstrand gibt es traditionell vier große Osterfeuer. So auch im Stadtteil Blankenese. Diesmal musste die Feuerwehr aber in einem Fall eingreifen. Zunächst versuchten die Einsatzkräfte das Feuer nur einzudämmen. Doch schnell wurde die Gefahr für die angrenzende Bebauung, darunter auch mehrere Reetdachhäuser, zu groß. Hitze, Rauch und Funken zogen direkt in deren Richtung. Die Feuerwehr entschied dann, den großen Sträucherhaufen abzulöschen. Weitere Osterfeuer bekamen von den Genehmigungsbehörden kurzfristig ein Verbot ausgesprochen. Mehrere tausend Besucher kamen somit vergebens. Nur ein kleineres Feuer, ebenfalls in Blankenese, durfte niedergebrannt werden.

Rauch versperrt Lokführer die Sicht

Auch in Elmshorn musste die Feuerwehr ausrücken und ein Osterfeuer ablöschen. Dort hatte es eine so starke Rauchentwicklung gegeben, dass der Zugverkehr auf der Bahnstrecke zwischen Westerland und Hamburg nicht mehr sicher war.

Osterfeuer. Symbolfoto: Thomas Weege

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