Dienstag, 17. Januar 2017

Gebäudebrand: Bundeswehr hilft mit Panzer

Munster (NI) – Beim Brand einer leerstehenden Halle auf dem Truppenübungsplatz Munster (Heidekreis) am frühen Sonntagmorgen arbeiteten kommunale Feuerwehr und Bundeswehrfeuerwehr gemeinsam an der Brandbekämpfung. Zum Einsatz kam auch ein Bergepanzer der Bundeswehr. Der Panzer riss Teile des Gebäudes ein, um eine bessere Brandbekämpfung zu ermöglichen. Mit über 30 B-Längen und Pendelverkehr konnte die Löschwasserversorgung sichergestellt werden.

Ein Bergepanzer unterstützt die Feuerwehr bei der Brandbekämpfung. Foto: Feuerwehr Heidekreis / Stephan Meier

Ein Bergepanzer unterstützt die Feuerwehr bei der Brandbekämpfung. Foto: Feuerwehr Heidekreis / Stephan Meier

Übende Truppen entdeckten den Brand des Gebäudes. Die alarmierte Bundeswehrfeuerwehr forderte die Feuerwehren aus Munster und Breloh nach. Das Feuer breitete sich zwischenzeitlich über das gesamte Dach aus. Kurze Zeit später löste die Einsatzleitung Stadtalarm aus. Die Feuerwehren aus Oerrel, Ilster-Alvern-Töpingen und Trauen rückten somit ebenfalls aus.

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Das Feuer breitete sich im Dachbereich zwischen einer Bitumen-Schicht und Trapezblechen aus. Die Löscharbeiten waren somit schwierig, da der Brandherd nicht direkt erreichbar war. Ebenso erschwerte eine starke Hitzeentwicklung die Arbeit der Einsatzkräfte. Die Temperaturen waren teilweise so hoch, dass Aluminium und Bitumen schmolzen und brennend in die Hallte tropften.

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Einsatzkräfte der Feuerwehr bei der Brandbekämpfung auf dem Truppenübungsplatz in Munster. Foto: Feuerwehr Heidekreis / Stephan Meier

Mit Hilfe des Bergepanzers konnte das Gebäude Stück für Stück abgetragen werden. Parallel dazu führten die Einsatzkräfte die Brandbekämpfung mit mehreren B- und C-Rohren durch. Eine ein Kilometer lange Schlauchleitung sorgte neben einem Pendelverkehr mit Tanklöschfahrzeugen für die nötige Wasserversorgung. Zirka 100 Kräfte von kommunaler Feuerwehr und Bundeswehrfeuerwehr waren mit über 20 Fahrzeugen im Einsatz.

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