Sonntag, 21. September 2014

Flammen zerstören Olympiastützpunkt in Schwerin

Schwerin – Am Samstagmorgen brach in der Sport- und Kongresshalle in Schwerin ein Großbrand aus. Die Flammen zerstörten eine Laufhalle des Olympiastützpunktes. Es entstand ein Schaden von über drei Millionen Euro.

Mehrere Anwohner hatten gegen 7 Uhr Notrufe abgesetzt. Die Disponenten der Integrierten Leitstelle Westmecklenburg alarmierten ein Großaufgebot der Feuerwehr. Die anrückenden Einsatzkräfte konnten bereits auf der Anfahrt die starke Rauchentwicklung sehen. Beim Eintreffen der ersten Fahrzeuge brannte das zirka 75 Meter lange Gebäude bereits lichterloh. Umgehend startete die Feuerwehr mit einem massiven Löschwassereinsatz. Zunächst galt es, die Brandausbreitung auf weitere Teile des Gebäudekomplexes zu verhindern. Dies gelang auch. Aber die Laufhalle wurde komplett zerstört.

Lediglich einige Sportgeräte konnte die Feuerwehr bergen. Die Löschmaßnahmen zogen sich über mehrere Stunden hin. Im Außenangriff bekämpfen die Einsatzkräfte den Großbrand mit mehreren Rohren. Zum Einsatz kamen neben der Berufsfeuerwehr auch alle fünf freiwilligen Feuerwehren der Stadt.

Eine Brandausbreitung auf weitere Sportanlagen konnte die Feuerwehr verhindern, aber die Laufhalle war nicht zu retten. Foto: Cornelius Kettler

Ermittler der Polizei begannen noch am Samstag mit der Untersuchung der Brandursache. Bislang konnte die Polizei jedoch keine verbindliche Auskunft zu Ermittlungsergebnissen geben.

Die Laufhalle gehört zum Olympiastützpunkt. Darin trainierten Leichtathleten des Leistungskaders Mecklenburg-Vorpommern. Ein Großteil der Sportgeräte der jungen Leistungssportler fiel den Flammen zum Opfer, darunter alleine Stabhochsprung-Ausrüstung im Wert von mehreren hunderttausend Euro.

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