Montag, 21. August 2017

„Flaminia“: 200 Grad in Papiercontainer

12. September 2012 von  

Wilhelmshaven (NI) – Zwei Tage, nachdem der havarierte Containerfrachter „MSC Flaminia“ im Container Terminal Wilhelmshaven festgemacht hat, musste Dienstagabend die Berufsfeuerwehr Wilhelmshaven zum Schiff ausrücken. Bei routinemäßigen Messungen waren an einem mit gepressten Papierrollen beladenen Container Temperaturen von über 200 Grad Celsius festgestellt worden. Die Feuerwehr kühlte das Glutnest herunter. Löschen ließ es sich nicht, da der Container unter Deck gestaut und nur schwer erreichbar ist.

Am Dienstag gelang es den Kräften der Berufsfeuerwehr, die mit zwei Löschfahrzeugen, Einsatzleitwagen sowie einem Logistikfahrzeug vor Ort war, die Temperatur in dem betroffenen Container auf 30 Grad Celsius herunterzukühlen. Auch der Gerätewagen-Atemschutz, besetzt mit zwei Kräften der FF Rüstringen, rückte in den Hafen aus. Erst gegen 1 Uhr in der Nacht konnten die Kräfte die Einsatzstelle wieder verlassen. Doch am Mittwochmorgen mussten die Kräfte der Feuerwache 2 erneut ausrücken. Wiederum hatten sich die Außenwände des Containers auf über 200 Grad Celsius erhitzt. Nach Auskunft des Havariekommandos befinden sich rund um den Papiercontainer herum keine brennbaren Materialien. (Foto: Olaf Preuschoff)

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