Donnerstag, 8. Dezember 2016

Explosion in Lkw: Fahrer schwer verletzt

19. Januar 2015 von  

Gildehaus (NI) – Bei der Explosion in der Fahrerkabine eines Sattelzuges nahe Gildehaus (Grafschaft Bentheim) ist am Sonntagabend ein Lkw-Fahrer schwer verletzt worden. Nach ersten Angaben war in dem Fahrzeug unbemerkt Gas aus einer Camping-Kartusche ausgetreten. Als sich der Mann eine Zigarette anzünden wollte, kam es zu der heftigen Explosion.

Der Unfall ereignete sich kurz vor 18 Uhr unweit der deutsch-niederländischen Grenze auf dem Rastplatz „De Poppe“. Die Leitstelle alarmierte die Feuerwehr Gildehaus sowie Rettungsdienstkräfte und Polizeieinheiten aus Deutschland und den Niederlanden.

An der Einsatzstelle bot sich ein Bild der Zerstörung. Die Explosion hatte die Windschutzscheibe herausgeschleudert und beide Türen wurden völlig zerfetzt. Die Wucht hatte die Bleche von den Traversen gerissen. Selbst das Dach wurde in Mittleidenschaft gezogen. Trümmer der völlig zerstörten Fahrerkabine lagen im weiten Umkreis. Ein offenes Feuer war jedoch nicht ausgebrochen. Die Feuerwehr Gildehaus kontrollierte das Fahrerhaus, ein Trupp ging dazu unter Atemschutz über eine Rettungsplattform vor.

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Der Fahrer hatte sich selbst aus der Kabine befreit. Nach einer Erstversorgung transportierte ihn der Rettungsdienst in eine Klinik nach Enschede (Niederlande). Der Mann hatte Verbrennungen und einen schweren Schock erlitten, Lebensgefahr aufgrund eines Inhalationstraumas konnte nicht ausgeschlossen werden. Ein angeforderter Rettungshubschrauber konnte wegen der schlechten Wetterverhältnissen nicht landen.

Da der Rastplatz zum niederländischen Staatsgebiet gehört, hat die niederländische Polizei Ermittlungen aufgenommen.

Explosion in Lkw: austretendes Gas soll der Auslöser für das Unglück gewesen sein. Foto: Stephan Konjer

Explosion in Lkw: austretendes Gas soll der Auslöser für das Unglück gewesen sein. Foto: Stephan Konjer

Kommentare

1 Kommentar zu “Explosion in Lkw: Fahrer schwer verletzt”
  1. Christian sagt:

    Was man noch hervorheben sollte, dass die Zusammenarbeit zwischen niederländischen und deutschen Rettungswagenbesatzungen hier reibungslos, trotz der sehr unterschieden Systeme, funktioniert hat.

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