Samstag, 10. Dezember 2016

Düsseldorf: WhatsApp hilft bei Suche nach Verletztem

29. Dezember 2014 von  

Düsseldorf – Samstagvormittag verletzte sich ein Maler bei Renovierungsarbeiten in einer Düsseldorfer Arztpraxis schwer. Er setzte selbst den Notruf ab. Seinen Standort konnte er der Leitstelle per WhatsApp übermitteln.

Es ist Samstag, 10.16 Uhr, als der Notruf in der Leitstelle der Düsseldorfer Feuerwehr eingeht. Der Anrufer meldet, dass er bei Malerarbeiten in einer Arztpraxis in der Simrockstraße im Stadtteil Grafenberg von seiner Leiter gestürzt sei. Er hat starke Schmerzen und kann sich kaum noch bewegen. Der Verletzte kann dem Disponenten zwar den Namen der Praxis nennen, aber nicht den genauen Standort in der Simrockstraße, geschweige denn die Hausnummer.

Umgehend alarmiert der Disponent einen Notarzt, den Rettungsdienst und die Feuerwehr. Während die Kräfte rollen, gibt er dem Patienten eine Handynummer der Leitstelle. Er soll per WhatsApp seinen Standort an diese Nummer übermitteln. Das funktioniert optimal. Über Funk gibt der Disponent den anrückenden Kräften den genauen Standort weiter. Außerdem informiert er telefonisch den Praxisinhaber. Dieser trifft nahezu zeitgleich mit den Helfern ein, schließt ihnen die Tür auf.

Mit schweren Verletzungen, aber nach wie vor ansprechbar, wird der Maler in ein Krankenhaus gebracht. (Foto: whatsapp.com)

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