Sonntag, 20. August 2017

Dramatische Hubschrauberrettung auf Norderney

30. Dezember 2011 von  

Norderney (NI) – Unbeschreibliches Glück hatte am Donnerstagnachmittag eine vierköpfige Familie aus Nordrhein-Westfalen während ihres Urlaubes auf der Nordseeinsel Norderney (Kreis Aurich). Während eines Strandspazierganges wurden sie von einer Sturmflut eingeschlossen und konnten auf eine Vordüne flüchten. Die Rettung mit einem Rettungshubschrauber verlief dramatisch.

Die Familie hatte mit ihren beiden Hunden eine lange Wanderung zu einem alten Schiffswrack am Ostende der Insel unternommen. Auf dem Rückweg wurden die Eltern und die beiden Söhne von dem schnell auflaufenden Wasser überrascht und suchten auf einer höher gelegenen Düne Schutz. Per Handy riefen sie dann um Hilfe. Zu diesem Zeitpunkt lief das Hochwasser etwa 1,50 Meter höher als normal zu einer Sturmflut auf. Wegen des hohen Wasserstandes konnten auch die geländegängigen Fahrzeuge der alarmierten Polizei und der Feuerwehr die Eingeschlossenen nicht erreichen.

Vom Nordwest-Krankenhaus in Sanderbusch (Kreis Friesland) hatte sich auch der ADAC- Rettungshubschrauber „Christoph 26“ auf den Weg gemacht, um die Rettung zu unterstützen. Ein Besatzungsmitglied der Hubschrauber-Crew wurde zu der Familie abgeseilt. Als erste wurden die beiden elf und zwölf Jahre alten Söhne mit dem Hubschrauber aufgenommen und auf einem Inselparkplatz dem Rettungsdienst übergeben. Danach sollten die Eltern gerettet werden. Die 38-jährige Frau weigerte sich jedoch ihre beiden großen Hunde zurück zulassen. So wurde nur der 41-jährige Mann zum Parkplatz geflogen. Der Retter aus dem Hubschrauber watete mit Unterstützung von  Feuerwehr und DLRG mit der Frau und den Hunden durch das ihnen teils bis zur Brust reichende Wasser. Die Kinder wurden mit dem Verdacht auf eine Unterkühlung in das Inselkrankenhaus gebracht. Alle Beteiligten haben die Notlage aber unbeschadet überstanden. (Foto: Feuerwehr Norderney)

Kommentare

1 Kommentar zu “Dramatische Hubschrauberrettung auf Norderney”
  1. Moin von der Insel sagt:

    Na ja fast richtig.
    Die Rettungsflieger haben sich nicht „nass“ gemacht.
    War auch nicht nötig.
    Nur Personen kleiner als 1,20 m hätten bis zur Brust im Wasser gestanden bei 80 cm auf 10 m Strecke.
    Also alles halb so wild.

Kommentare

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