Dramatische Entwicklung bei Getreidefeldbrand

Karlsdorf-Neuthard (BW) – Ein brennendes Getreidefeld bei Karlsdorf-Neuthard (Kreis Karlsruhe) hat am Montag Kräfte aus sieben Feuerwehren in Atem gehalten. Rund drei Hektar Fläche fielen den Flammen zum Opfer. Zwei Feuerwehrleute erlitten Kreislaufschwächen.

Meterhohe Flammen schlagen aus einem Getreidefeld. Foto: Heinold/FeuerwehrKurz nach 14.30 Uhr ging der Alarm für die Feuerwehrabteilung Neuthard ein. Eine kleinere Fläche solle brennen, hieß es da noch. Doch bereits auf der Anfahrt war für die Einsatzkräfte sichtbar, dass ein großes Getreidefeld in Brand stand. Sofort wurden Kräfte aus Karlsdorf und das Großtanklöschfahrzeug der Feuerwehr Bruchsal nachalarmiert.

Durch zunehmenden Wind wurde das Feuer so sehr angefacht das stellenweise die Flammen vier Meter hoch über das Feld peitschten und in Richtung eines Waldes zogen. Durch das schnelle und beherzte Eingreifen der Feuerwehr gelang es den Helfern zwar, das Feuer vor der Waldgrenze zu stoppen. Im weiteren Verlauf drehte jedoch der Wind und die Flammen bahnten sich ihren Weg in Richtung eines Wohngebietes. Daraufhin ließ der Einsatzleiter weitere Einsatzkräfte aus Büchenau, Bruchsal, Untergrombach, Forst und Spöck mit wasserführenden Fahrzeugen zur Unterstützung nachalarmieren.

Zur Sicherstellung der Wasserversorgung mussten stellenweise Wasserleitungen bis zu einem Kilometer verlegt werden. Während der Löscharbeiten mussten zwei Feuerwehrkameraden aufgrund der extremen Hitze mit Kreislaufproblemen vom Rettungsdienst, der mit einer Rettungswagenbesatzung vor Ort war, ambulant versorgt werden. Gegen 17 Uhr waren alle Nachlöscharbeiten abgeschlossen und die Einsatzkräfte konnten mit den Aufräumarbeiten beginnen. (Text und Foto: Thomas Heinold / Feuerwehr)

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